Willkommen beim
Schachclub Feuerbach

 

Liebe Schachbegeisterte und solche, die es werden wollen,

 

Herzlich willkommen auf unserer Homepage!
 

Wir sind ein junger, hoffentlich lange aufstrebender Verein, der im Jahr 2004 gegründet wurde.
Es nehmen einige Mannschaften unseres Clubs am Spielbetrieb des Schachverbandes teil, so können alle Mitglieder entsprechender ihrer Spielstärke und Motivation eingesetzt werden.

Getreu dem Motto "Mit Schach fit (bis) ins hohe Alter" bieten wir einen seperaten Seniorenspieltag an. Nichtsdestotrotz besteht für alle - Jugendliche, Senioren, Interessierte ... - die Möglichkeit, sich aktiv an unserem regulären Spiel- und Trainingsabend (freitags im Kegelzentrum) zu beteiligen.

Nachdem nun das mehr oder weniger notwendige Übel des Grußwortlesens überstanden ist, wünsche ich allen erfolgreiches Stöbern auf unserer Seite und dass die eine oder der andere den Weg zu uns findet. Selbstverständlich werden alle Anfragen per eMail, Telefon oder einer sonstigen Form gerne beantwortet.

Vielleicht bis bald!?

Ingo Wenninger

Unsere Satzung (PDF)


Verantwortlich für den Inhalt und die Gestaltung der Webpräsenz:
Harald Keilhack, Richard-Wagner-Str. 43, 71701 Schwieberdingen Keilhack@aol.com

15.5.2012: Reminiszenzen an Heidenheim - Klassenerhalt geschafft, Zweite bleibt auf Platz 2

Ein Horror waren einst die Auswärtsspiele in Heidenheim. Nein, nicht wegen der schachlichen Stärke der Gastgeber, sondern wegen der Schwierigkeit, mit beiden Autos innerhalb der Karenzzeit das Ziel zu erreichen.

Das gelang mal knapp und mal nicht. Ach, die Rede ist von Verbandsligaspielen einst mit Ditzingen. Beyer, Keilhack, Baumstark, ich glaub auch Zimber und - natürlich - Marc Lang waren dabei.

Alte Reminiszenzen wurden wach, als uns auf der Fahrt nach Heiden-, nein, Verzeihung, Sontheim (weit voneinander entfernt liegen die Orte aber nicht!), eine Autobahnsperrung mitten am verkehrstechnisch eigentlich gemütlichen Sonntagmorgen überraschte. Erst hinterher fanden wir dieses:
http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1337200/index.html

Nun gut, manches bleibt gleich, manches ändert sich. Zu den Veränderungen gehört, daß anstelle der Studenten-Kisten von damals heutzutage manch einer stolzer Besitzer einer Dingsda-Klasse mit dem Stern ist. Und anstelle mühsamen Kartenlesens gibt es heute Navis, die einen traumwandlerisch über Landsträßchen dirigieren: Je kleiner desto besser, denn desto mehr konnte man ja ungehindert aufdrehen.

Und so kamen wir noch einigermaßen gut innerhalb der Karenzzeit an, dank unserer Rennfahrer-Talente Zimber und Schweizer. Die Gastgeber hatten freundlicherweise etwas gewartet; doch das änderte nichts daran, daß ein großer Teil unseres Nervenkostüms bereits verbraucht war.

Nach den Aufstellungen waren wir dann knapper nomineller Favorit (knapp 40 Punkte besser im Schnitt), dennoch hatten wir großen Respekt vorm Gegner: Mit dem Blindsimultan-Weltrekordler Marc Lang an Brett 1, aber selbst einem Jugendlichen als Ersatz an Meldeposition 16, der dem Stuttgarter Shootingstar Mark Kvetny kürzlich in der Jugendliga ein Remis abgetrotzt hatte.

Nunja, schon bald war klar, daß der Weltrekordler und sein persönlicher Assistent vom Herbst sich nicht wehtun wollten. Zumal beide nur äußerst ungern und selten ein Ligaspiel verlieren. Auch an Tisch 2 trafen zwei gleichgesinnte Sicherheitsexperten aufeinander.An den weiteren Tischen wurde einstweilen gespielt, doch letztlich wollte niemand zu großes Risiko auf sich nehmen.

Natürlich hatten wir zuvor die Tabelle betrachtet, schon für alle Eventualitäten: Ein Sieg wäre der sichere Klassenerhalt, bei einer Niederlage wären wir auf Gedeih und Verderb auf Grunbach angewiesen. Ein Unentschieden ließ zudem die Option, mit Tamm gleichzuziehen, die beim ehrgeizigen Tabellenführer Hall wahrscheinlich höher als 3,5:4,5 verlieren würden. Stichkämpfe schienen nicht ausgeschlossen, und am Ende waren wir ja mit Tamm brettpunktgleich. Ein 5:3 für Stuttgart III (anstelle des 4:4) hätte gar einen Dreier-Stichkampf ausgelöst! Wenn das organisatorisch und terminlich denn zustandegekommen wäre ... vielleicht hätte die Liga dann nächste Saison mit einer Mannschaft mehr gespielt!?

So kommt es allerdings an der Spitze zum Stichkampf zwischen Hall und Wolfbusch.

In der nächsten Saison wird es noch enger. Zwar könnten zwei Landesliga-Aufsteiger gleich wieder absteigen, aber Erdmannhausen aus der starken Landesliga Unterland kommt hoch ambitioniert.

Die "Zweite" gewann zu Siebt mit 5:3, allerdings ließ Tabellenführer Stuttgart VIII auch nichts mehr anbrennen. Das wahnsinnige Brettpunktkonto wird sich immerhin in deutlichen DWZ-Gewinnen insb. bei Klehr, Balzer, Berger und Rosenbaum niederschlagen.

25.3.2012: Klarer Sieg für die Erste gegen sechs Ellwanger - Zweite verspielt den Aufstieg

Zwei Punkte mußten gegen Schlußlicht Ellwangen her, und mit Joker Rempel fühlten wir uns auch gut gerüstet.
Der Sieg war im Prinzip auch nie gefährdet, bzw. genau einmal und das vor dem Spiel: Der Hausmeister(!) drohte ein Opfer der Zeitumstellung zu werden, was uns ein kampfloses 0:8 und den fast sicheren Abstieg beschert hätte :( Schließlich ließ er sich doch noch irgendwie aus dem Bett klingeln; und im Rekordtempo wurden Tische + Bretter aufgebaut, so daß es ca. 10:10 losgehen konnte.
Frage an die Regelexperten: Raumaufschluß z.B. 10:28, unmöglich in 2 Minuten den Saal spielfertig zu kriegen, was passiert??

Egal, Ellwangen hatte ihre drei stärksten Spieler nicht dabei und ließ Brett 1+2 frei. Ein rasches Weißremis von Wenninger diente der Ergebnis-Absicherung, zumal Rempel schon bald viel Druck machte. Zwischendurch wurde es zwar etwas durchwachsener; de Boer ließ einen Gewinn aus, Schuster startete in Zeitnot einen riskanten Angriff, Zimber schien mit einer Abwicklung einen Bauern zu verlieren (bei Lichte hatte der Gegner aber nicht mehr als die Chance auf ein kleines Positionsplus); aber am Ende setzte sich auch die Spielstärke durch zu einem Enderegebnis, das alles in allem vielleicht einen halben Punkt zu hoch ausgefallen ist.

Tamm gewann derweil überraschend gegen Böblingen II, wodurch die Abstiegsgefahr für uns noch nicht gebannt ist. Ganz an der Spitze wird es noch spannend - Favorit Hall hat 1,5 Brettpunkte Vorsprung auf Wolfbusch, die aber eben gegen Ellwangen noch Tore schießen üben können.

Die "Zweite" verpaßte mit ihrem 4:4 gegen Stuttgart VIII wohl den Aufstieg. 6 Brettpunkte mehr sind nach der zunächst so tollen Saison ein Muster ohne Wert.

 

6.3.2012: Endlich der fünfte Punkt für die Erste Mannschaft - Zweite verliert überraschend

Mit großen (Abstiegs-)Sorgen ging es Richtung Grunbach. Zumal ohne Rempel und Baumstark wähnten wir uns als klarer Außenseiter. Doch beim Gastgeber fehlte Spitzenmann Kratochwil, zudem hatten sie einen weiteren schwachen Ersatzmann aufgeboten, so daß wir DWZ-mäßig nur ganz knapper Außenseiter waren.
Es ließ sich auch alles prima an; Beyer, de Boer, Feith und Schweizer hatten mit Schwarz keine Sorgen, während Keilhack, Wenninger und bald auch Zimber mit Weiß ziemlich Druck machten. Überraschend schnell gab dann Wenningers Gegner auf, dazu kam ein sicheres Schwarzremis von de Boer gegen den starken Unrath.
Beyer provozierte ein Opfer, fühlte sich it seinem Wanderkönig (mit Mehrfigur für zwei Bauern) wie ein Fisch im Wasser, hätte aber vielleicht doch ein Dauerschach als logische Folge des Opfers akzeptieren sollen. Schweizer überspielte allmählich seinen Gegner, nur Feiths Stellung verschlechterte sich. Als dann Schuster ein überraschender Treffer gegen seinen Angstgegner C. Gritsch gelang, wähnten wir uns ganz klar auf der Siegerstraße, zumal alsbald auch Zimbers Gegner dem wachsenden Druck nicht mehr standhielt.
Beim Stand von 3,5:0,5 bot Keilhack dann in besserer, freilich etwas unübersichtlicher Stellung Remis an; ihn quälten u.a. Konditionsschwächen, zumal sich eine zündende Idee gegen den Maroczyaufbau des Phantom-Spitzenspielers von Grunbach in der Vorbereitung erst tief in der Nacht fand ... stattdessen kam Rabus' Slawisch, zwar in einer unvorbereiteten Version, aber die Zugumstellungs-Lotterie lief dann doch günstig.
Der Gegner nahm dann auch überraschend(?) das Remis an, immerhin war endlich wieder ein Mannschaftspunkt unter Dach und Fach. Leider war Beyer kurz zuvor auf Abwege geraten, eine ausgelassene Möglichkeit zu klarem Vorteil, und dann "fand" er den einzigen Zug, bei dem sein Gegner mehr als Dauerschach hat. Feiths Niederlage in einer sich weiter verschlechternden Stellung war inzwischen zwar einkalkuliert, nicht aber die von Schweizer an Brett 8, der mit seinem Mehr-Freibauern auf d2 zwar nicht durchkam, was aber eigentlich noch lange kein Grund sein sollte, einen unscheinbaren gegnerischen Bauern zur Dame laufen zu lassen. Hier hatte sich - mal wieder in dieser Saison - eine wichtige Partie mit sicherem Vorteil binnen kürzester Frist völlig gegen uns gedreht!
Immerhin, 4:4 und ganz gute Chancen auf den Klassenerhalt, sofern gegen das punktlose Schlußlicht Ellwangen beim nächsten Mal gewonnen wird.


Nach ihren sechs zumeist hohen Siegen verlor die Zweite gegen Stuttgart VI, die zuvor nur 3:9 Punkte auf dem Konto hatten. Nun gut, die Aufstiegschancen sind noch intakt, und immer kann nicht die ganze Mannschaft über ihre Verhältnisse spielen.

31.1.2012: Nichts Neues - Erste verliert, Zweite gewinnt

Mit nicht allzugroßen Hoffnungen ging die Erste in das Spiel gegen Aufstiegsaspirant Wolfbusch, die den übermächtigern Hallern mit inzwischen 3 IMs mit Blick auf das Restprogramm locker ein Schnippchen schlagen können.
Bei uns war zwar Joker Rempel mal wieder dabei, dafür hatte Baumstark abgesagt. Allerdings war Wolfbusch längst nicht optimal aufgestellt, so daß wir nur um ca. 25 DWZ-Punkte im Schnitt schwächer waren.

Es ließ sich auch gut an - daß unser Joker gegen Montigels locker sitzenden f-Bauern stechen würde war mir relativ rasch klar. Einzig Zimber machte Sorgen. Beyer wuselte in dem ihm eigenen Stil kreativ rum; ohne dabei objektiv besser zu stehen war es "sein" Spiel. Doch bald kamen Sorgenfalten, Keilhack verpaßte ausgangs der Eröffnung den Weg zu dynamischem Ausgleich und mußte zu einer passiv-perspektivlosen Stellung Zuflucht nehmen, und Schuster glänzte mit seinem üblichen exorbitanten Zeitverbrauch für ein paar Schemazüge in seinem Lieblingssystem. Ersatzmann Schweizer solide in einer seiner typischen Englisch-Strukturen, de Boer mit wie es aussah bequemerem Spiel gegen die gemächliche Schwarz-Eröffnung von Häcker sen. Wenninger überspielte seine Gegnerin gar vorbildlich. Doch zu viel Bescheidenheit sowie das mangelnde Vertrauen in seine eigenen taktischen Fähigkeiten würden ihn auch dieses Mal die Früchte einer spieltechnisch überlegen angelegten Partie kosten.

Ansonsten passierte erstmal nichts, bzw. die Details sind mir wegen eigener Zeitnot nicht bekannt. Beyer überspielte seinen Gegner, dafür verlor de Boer einen Bauern, und Schuster ließ sich mit seinen Zeitnot-Ziehzügen immer weiter in den eigenen Rückraum zurückdrängen. Keilhack befreite sich und war Gegenspiel oder völligem Ausgleich verdammt nahe, doch A. Häcker spielte in der Zeitnotphase sehr clever, ließ weder für sich selbst riskante Abwicklungen noch klare Remisfortsetzungen zu. Plötzlich kam Schweizers Partie abhanden, so daß es zur Zeitkonbtrolle (erst) 1:1 hieß.

Der Rest verhieß dann plötzlich nichts mehr Gutes. Zwar war der Sieg von Beyer klar, doch Wenninger vereinfachte mit Mehrbauer zu stark und wickelte wie schon in Stuttgart viel zu schnell zum Remis ab - trotzdem bleibt er in spielerischer Hinsicht der Pluspunkt in der derzeit etwas desolaten Hintermannschaft. An den restlichen vier Brettern standen wir zunehmend unter Druck:

Zimber hatte zwei Minusbauern bei Turm und ungleichen Läufern. De Boers Aktivität verlief sich, und er hatte keine Kompensation für den verlorenen/geopferten Bauern. Schuster verlor immer mehr Raum, den Keilhack von Anfang an nicht hatte (bei einer Schwarzpartie ist das vielleicht etwas verständlicher). Schließlich hoppelte Keilhack im 43. Zug im Springerendspiel mit seinem Unglücksspringer auf e8 in die falsche Richtung nach g7, statt mit ...Sc7 die Partie immer noch zu halten. Sein Gegner hat aber in dieser Phase besser gerechnet und hat jetzt drei Siege gegen die wohl am schwersten zu schlagenden Spieler der Verbandsliga (Manakov, Zpevak, Keilhack) auf dem Konto! Würde nur noch der Blindsimultan-Weltrekordler fehlen, aber der fehlte bei ihrem Kampf.

So ging es dann neben Keilhack auch mit Schuster und de Boer abwärts. Zimber hingegen rettete sich noch in der finalen Zeitnotphase.

Insgesamt eht das 3:5 wegen besserer Kampfkraft, Konzentriertheit, Entschlossenheit für Wolfbusch in Ordnung, auch wenn die spielerischen Momente annähernd ausgeglichen waren. Aber bei den üblichen 0,5 aus 3 an den "U-2000-Brettern" und der ungewohnten Niederlagen von de Boer und Keilhack war dann halt nicht mehr drin.

Im Abstiegskampf wird es nun zunehmend brenzlig, allerdings noch längst nicht hoffnungslos. Die anderen Duelle brachten keine Überraschung. Zudem bleibt die ganz schwache Hoffnung, daß sich Willsbach in der Oberliga auf Kosten von Ebersbach, Pfullingen oder Biberach vielleicht doch noch rettet und damit "nur" Ellwangen und Unterkochen absteigen würden. Das wird im Zweifelsfall aber erst nach Ende der VL-Saison besiegelt.

Derweil gewann die Zweite erneut deutlich mit 6:2. Doch noch immer ist Stuttgart XIII mit einem Mannschafts- und Tausend Brettpunkten Rückstand nicht aus dem Rennen: Ein 3,5:4,5 im direkten Duell würde alles zunichtemachen.

16.1.2012: Schicksalhafte Niederlage für die Erste - Sieg für beide Mannschafte"Zweite" weiterhin auf Aufstiegskurs

3,5:4,5 hieß es gegen Stuttgart III - so ziemlich die unmöglichste Niederlage, die ich jemals erlebt habe.
Mit der Mannschaft, die vor 2 Jahren mit 0:18 abstieg, hatte Stuttgart III zwar nicht mehr viel zu tun, ebensowenig mit der Aufstiegsmannschaft vom letzten Jahr. Wobei mir freilich nicht klar ist, was z.B. den Ex-Ditzinger Wittmann (oder den jungen Bietigheimer Aksenow) zum Seniorenverein Stuttgart verschlug. Höschele und Mock, vor 2 Jahren noch 1 und 2, spielten diesmal Brett 5 bzw. Brett 8, ja ganz überraschend war Stuttgart III komplett mit den Brettern 1-8 angetreten. So waren wir nach DWZ zwar knapp Außenseiter, trotzdem aber spielerisch spürbar überlegen.

Daß einige vorteilhafte bis gewinnträchtige Stellungen nach der Zeitkontrolle zum Remis vertändelt wurden (wobei Rädeker sich pointiert verteidigte; besonders schade war es aber an Brett 3 beim sehr stark spielenden Baumstark), war nicht weiter schlimm; zwei Niederlagen aus Gewinn- bzw. (mindestens) Remis-Stellung am Ende waren dann aber doch des Schlechten zu viel. Dabei hätte mit Hinblick auf das für uns noch ausstehende Spiel gegen Ellwangen selbst ein 4:4 uns mehr genützt als den Gästen.
Doch wenn man so verliert, steigt man am Ende erfahrungsgemäß auch ab.

Doch mit Rücksicht auf die Mannschaftskollegen möchte ich die schachlichen Details nicht weiter ausbreiten. Stattdessen lieber eine kleine Reminiszenz:

Das war die Partie Zimber - H. Schmid, Oberliga 1997/98.
Weiß gewann unglaublicherweise die Partie, was damals den Höhenflüg der Stuttgarter Schachfreunde in die 1. Liga um ein Jahr verzögerte.
Jetzt war zwischen denselben Gegnern Revanche angesagt, wobei Zimber die Partie diesmal eindeutig dominierte und die spätere Niederlage noch viel unwahrscheinlicher war als der Sieg damals.

Für nächstes Jahr droht dann auch noch Stuttgart IV aufzusteigen, derweil in der Landesliga Unterland diverse sehr starke Mannschaften um den Aufstieg Schlange stehen.

Die Zweite Mannschaft gewann - begünstigt durch drei kampflose Punkte, zwei davon durch sehr knappe Verspätung des Gegners - erneut überlegen, somit droht weiterhin der Aufstieg. Nach wie vor stehen Klehr, Balzer und Berger bei 100 Prozent.

6.12.2011: Schach nach Fahrplan: Sieg für beide Mannschaften

Die erste Sensation an diesem trüben regnerischen Sonntag ereignete sich auf der Hinfahrt: Christian Beyer hielt mit seiner wundersamerweise der Abwrackprämie entgangenen Kiste locker ein Remis gegen die um 300 DWZ-, äh, PS-stärkere XYZ-Klasse von Armin Zimber. Und zwar sowohl auf der Hin- wie der Rückfahrt!

Dramatik war ansonsten bei dem "Abstiegskampf" in Unterkochen kaum zu spüren: Die sehr freundlichen Gastgeber schenkten letztlich ebenso die Punkte her.

Zwei schnelle Remis machten Baumstark und Keilhack (der vergeblich versuchte sich zu erinnern, was er in seiner relevanten "Datenbankpartie" in der vom Gegner gewählten Variante gespielt hatte), trotz des überwältigenden Vorteils von 17 bzw. 36 DWZ-Punkten. Insgesamt waren wir an allen Brettern favorisiert, wenn auch teils nur marginal, und das Endergebnis von 5:3 entsprach auch genau der DWZ-Differenz von 95 im Schnitt.

Streß machte eigentlich nur der Schnellspieler Ilja Schneider, äh, Dieter Frühsorger, gegen unseren Zeitnotspezialisten Schuster, der mithin schon nach ca. 2 Stunden Spielzeit in Zeitnot war. Ilja beherrschte zudem die (einzig offene) a-Linie, musste jedoch einsehen, dass mit seinem super-schlechten Läufer keine entscheidende Druckverstärkung möglich war.

Druck machte derweil Armin Zimber (1 Remis in den letzten 20 Spielen !!), mit einem nicht unbedingt völlig korrekten Bauernopfer, doch der Gegner wurde nervös und ließ sich gar in Zeitnot mattsetzen. Souverän derweilst unser Exvorsitzender Wenninger, der seinen Eröffnungsdruck in einen Mehrbauern umwandelte, und die gegnerischen Schwindelversuche beschleunigten nur den Untergang.

Der Rest remiselte sich so dahin, und so etwas Ähnliches wie Spannung kam dann erst in der Nachspielzeit, also beim Stand von 4,5:2,5, in der Partie Egle II - Beyer auf. Ein farbvertauschtes Königsindisch führte zu einem sehr obskuren Positionskampf. Irgendwann war Beyer dann deutlich am Drücker, beherrschte die c-Linie und gewann nach einer Abwicklung eine ganze Figur. Doch Egle zeigte, dass die dadurch in seinen Besitz gelangte c-Linie wertvoller ist als der ins Leere starrende Extraläufer, und am Ende musste Beyer gar heilfroh über das Remis durch Dauerschach sein.

Die "Zweite" zieht derweil weiterhin souverän ihre Kreise. Doch trotzdem: Es ist NUR ein Punkt Vorsprung.

6.11.2011: In eigener Sache

Mehrfach wurde diese Webseite gehackt, d.h. Unbekannte haben Dateien "bearbeitet" und hochgeladen - welche Wege dabei das (geänderte) Passwort gegangen ist, und warum, können wir derzeit nicht sagen.
Jedenfalls bitten wir Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, und außerdem bitte ich um sofortige Benachrichtigung sobald es wieder vorkommt!

6.11.2011: Erster Saisonsieg für die "Erste" - "Zweite" verteidigt Führung

4,5:3,5 gegen Tamm, und das war auch bitter nötig - selbst bei einem 4:4 wäre der Rückstand zum rettenden Ufer bereits auf 3 Mannschafts- und etliche Brettpunkte angeschwollen gewesen.
Erstmals stand jedenfalls die Mittelachse Baumstark-Zimber-Rempel komplett zur Verfügung, und da bei Tamm genau das nicht der Fall war (es fehlten Bree, Kruck, Bärner) gingen wir mit 60-70 DWZ Vorsprung in den Kampf - Tamm hatte schon ab Brett 5 abwärts 1800er aufgeboten.
So sollte sich dann Remiskönig Keilhack am Spitzenbrett dem Verbandsliga-Überspieler Manakov (bislang 8 aus 8 seit seiner Rückkehr zu Tamm!) seiner Haut erwehren, und an den Brettern 5 und 6 hatten wir dafür klares nominelles Übergewicht.
Schon bald jedoch gab es an fast allen Brettern äußerst scharfe Kämpfe, meist mit Zweiflügelangriff. Mit Ausnahme der beiden Langweiler Keilhack und de Boer, die (wie meist) eher technische Stellungen auf dem Brett hatten.
In bester Spiellaune war Beyer an Brett 2, der nur 21 schwungvoll vorgetragene Züge brauchte. Auch Rempel gewann - im Sizilianer mit langer Rochade schlug er den schwarzen Bauern b4, von der Linienöffnung versprach sein Gegner sich zuviel. Trotzdem war das (wie etliche andere Bretter) zwischendurch unübersichtlich.
2:0 also, dann folgte Keilhacks Remis an Brett 1. Zwischendurch hatte er doch leichten Stellungsnachteil, jedoch (seit der Eröffnung) einen Riesenvorsprung auf der Uhr. Ein paar schnelle Züge Manakovs waren wohl doch ein klein wenig oberflächlich, was die Verteidigung erleichterte.
De Boer hatte - trotz 250 DWZ-Punkten Vorsprung - ein eigentlich perspektivloses Endspiel mit geringem Nachteil. Doch sein Gegner übersah den einzigen in der Stellung liegenden Trick, wodurch de Boer einen starken, ja entscheidenden Freibauern erhielt. Einmal mehr bewahrheitete sich hier das Sprichwort, daß Spielstärkeunterschiede im Endspiel doch am Auffälligsten zutage treten.
Damit 3,5:0,5, doch an den beiden letzten Brettern zogen einmal mehr dunkle Wolken auf. Und zudem hatte Zimber wohl zu sehr auf Angriff gespielt und seine Stellung geschwächt.
Noch vor der Zeitkontrolle erlag Schuster an Brett 7 dem weißen (Matt-)Angriff, sein eigener Bauernsturm am Damenflügel kam zu spät. Doch Baumstark stellte in einem mustergültig vorgetragenen Sizilianer die Weichen klar auf Sieg, es war mit der Zeitkontrolle eigentlich aufgabereif für den Tammer.
Nicht so recht verstanden hab ich das Geschehen bei Feith. Nach eigentlich ruhiger Eröffnung gewann er einen Bauern, "plötzlich" (nun gut, ich hatte derweil ja selber gespielt + analysiert) hieß es Dame und starke Freibauern gegen Turm und zwei Läufer, oder so. Doch die Freibauern wurden blockiert und gingen schließlich verloren.
So zeichnete sich langsam ein 4,5:3,5 ab, weil Feith und Zimber der Niederlage entgegensegelten.
Drei Siege waren sehr schön, Keilhack wackelte nur ein bißchen; de Boers Gegner war etwas zu entgegenkommend, dafür hatten die drei Verlierer auch etwas Pech - insgesamt waren wir schon besser, und der Kampf insgesamt war auch durchaus ansprechend und gehaltvoll.

In der Tabelle führen nach dem überraschenden 5,5:2,5 von Wolfbusch gegen Schwäbisch Hall nun gleich sechs Mannschaften mit je 4:2 Punkten. Die besten Aussichten hat dabei Wolfbusch, die gegen die wichtigsten Konkurrenten bereits gespielt haben.
Die 4:2 Punkte für Stuttgart III sollten hingegen nicht täuschen - erzielt allesamt gegen die Abstiegskonkurrenz.
Ich sage mal - Ellwangen ist ohnehin chancenlos, um die weiteren Abstiegsplätze prügeln sich Stuttgart III, Tamm und Unterkochen; die ja allesamt schon untereinander gespielt haben. Wir als Vizemeister kommen dafür nicht in Frage :)

Erfreulich das 5:3 der Zweiten Mannschaft gegen Zuffenhausen II ! Statt Klassenerhalt steht nun eine (einstweilen) überlegene Tabellenführung zu Buche!
Gleich fünf(!) Spieler haben 3 aus 3, namentlich Klehr, Giraud, Balzer, Berger und Kreyer; und oft gegen recht gleichstarke Gegner!

16.10.2011: Führung für die Zweite, Rote Laterne für die Erste

Ganz so wie in der Überschrift soll (und wird) es bis Saisonende wohl nicht bleiben, und der daraus resultierende Abstand von nur einer Klasse zwischen den beiden Mannschaften wäre auch gar nicht im Plan.

So; jedenfalls, auch ohne ihren DWZ-besten Frank Schweizer (der wohl doch das Jahr in der "Ersten" verbringen muß) kam die Zweite Mannschaft zu einem in der Höhe sensationellen 8:0 gegen Botnang II ! Damit ist man nach der Wackelsaison zuletzt jetzt klarer Tabellenführer, mit praktisch unveränderter Mannschaft (Klehr statt Wenninger).

Um ehrlich zu sein, sooo weit war die "Erste" von einem umgekehrten Resultat in Schwäbisch Hall gar nicht entfernt.

Wie auch immer, im Bewußtsein klarer Außenseiter zu sein fuhr die "Erste" - immerhin als Vizemeister des Vorjahres - zum Aufsteiger nach Schwäbisch Hall. Dies ist eigentlich ein bodenständiger Traditionsverein, mit dem gleichen Stamm seit Jahrzehnten (kurz war man in den Achtzigern auch schon einmal in der Oberliga); ein gemütlicher sympathischer Verein, doch offenkundig ohne Dynamik. Dies änderte sich in der Vorsaison, als man mit zwei Tschechen verstärkt überraschend vor dem Favoriten Erdmannhausen die Landesliga Unterland gewann. Heuer kam ein bekannter schwäbischer Türke hinzu, sowie außerdem gegen uns erstmals ein dritter starker Tscheche zum Einsatz.

Familiär bleibt das Ganze dennoch, so brachte das Spitzenbrett von Hall auch Frau und Tochter mit (beide könnten wohl auch an den hinteren Brettern spielen), was nebenbei auch das erlaubte zollfreie Zigaretten-Kontingent maximiert.

Sportlich setzt man sich freilich hohe Ziele, Spielmaterial und auch Namensschilder (!) sind bereits zweitligareif, die Atmosphäre war sehr freundlich-angenehm, freilich bei fortgeschrittener Spieldauer (als es allerdings schon entschieden war) etwas zu laut.

Zuschauer gab es entsprechend viele, und wie angedeutet auch noch allerlei spielerische Reserven. So neben den beiden tschechischen Damen auch noch FM Eberlein, das Haller Urgestein und einst Held der Baden-Baden-Opens um 1980. Seines Zeichens Starkiebitz und zudem Experte in allerlei Würfel- und Kartenspielen. Nach geschätzten 30 Jahren am ersten Brett von Hall hat er seine Schach-Karriere jedoch leider vorerst beendet.

Zum Sportlichen: Wir entschieden uns gegen Taktierereien und für ein Antreten mit acht Spielern. Baumstark war wieder dabei, es fehlten Zimber und erneut Rempel. Bei ca. 150 Punkten Rückstand im Schnitt war ein 2,5:5,5 zu erwarten. Einzig de Boer war mit seinem Gegner nominell gleichauf.

Um es vorwegzunehmen: Es wurde zu einem extrem einseitigen Kampf. Zu keinem Moment in keiner Partie hat es irgendeine realistische Gewinnchance gegeben.

Nach gut zwei Stunden war als Erster Keilhack fertig, der aus der Position der Stärke tauschte und ein souveränes Remis gegen den gegnerischen IM erreichte. Zu diesem Zeitpunkt stand allerdings Wenninger schon auf Verlust. Größer oder kleiner waren dann die Schwierigkeiten an den verbleibenden Brettern. Beyer löste seine Probleme nach einer fragwürdig erscheinenden Eröffnung gegen den bekanntesten Schach-Türken Deutschlands. Hoffnungsträger de Boer wurde unerwartet praktisch überrollt. Wenninger (wie erwähnt) und Baumstark verhielten sich mit Weiß aus der Eröffnung heraus zu passiv; irgendwo haben beide wohl feine Konsolidierungszüge verpaßt. Schuster hatte als klarer Außenseiter gegen den dritten starken Tschechen zunächst sicheres Spiel und Raumvorteil; objektiv war es wahrscheinlich klar Remis. Feith wuselte etwas herum, Tendenz unklar nach einer Untergrund-Eröffnung mit Schwarz. Schweizer kam mit Schwarz passiv aus der Eröffnung, verbesserte nur zwischenzeitlich seine Situation.

Schließlich verloren dann recht rasch Wenninger und Baumstark; und auch de Boer fand nach langem Nachdenken keine Lösung mehr. Beim 0,5:3,5 war damit der Kampf lange vor der ersten Zeitkontrolle entschieden, zumal Schweizer und Schuster ihre Situation verschlechterten. Schuster stieß etwas unmotiviert seinen Randbauern vor, statt z.B. den König zu zentralisieren, so daß sein Gegner dann auf der d-Linie - der einzig offenen Linie - einbrechen konnte. Immerhin kämpfte er zäh weiter, während Schweizer gegen zwei Türme auf der siebten Reihe unterging. Feith opferte unternehmungslustig eine Figur. Der Gegner schlug die erste Angriffswelle zwar ab, und Feiths Dame, die schon am Königsflügel drängelte, verzog sich via a2-a8. Um dann kurz darauf via f8-h6 (oder ähnlich) wieder Ihrer Majestät auf die Pelle zu rücken! Der Gegner wußte mit seiner Mehrfigur aber nichts anzufangen, zumal es sich bei der Figur eher um einen Großbauern handelte - ein ineffektiver Lc4, eingeklemmt zwischen Bauern auf b3 und d5.

Schuster hatte derweil noch dünne Remischancen im Turmendspiel - auf dem Brett zumindest, auf der Uhr wurde es immer hoffnungsloser. Mit einer halben Minute gegen anderthalb Stunden hat man da einfach nicht mehr viele Chancen, solange es nicht supermausetotremis ist. 0,5:5,5 also, immer noch "stand" nur der halbe Punkt von Keilhack am Spitzenbrett. Doch Beyer überwand alle Schwierigkeiten und schaffte ein Schwarz-Remis gegen den zweimaligen württembergischen Vizemeister - 1:6. Feith war irgendwann doch objektiv verloren, sein Gegner tat sich freilich schwer, ohne klaren Gewinnplan lief ihm die Zeit davon. Am Ende erlaubte er ein Dauerschach - 1,5:6,5.

Den Rest sagen die Tabellen:

Verbandsliga

Kreisklasse

 

9.10.2011: Überzeugendes Blindsimultan von Marc Lang

Wie angekündigt spielte Weltrekord-Aspirant Marc Lang am Freitag abend in der Awo-Begegnungsstätte Blindsimultan gegen Feuerbach.
Zu den 7 unten angesagten Spielern kamen spontan noch Senior Stefan Siegel sowie der Jugendliche Patrick Schranz hinzu. Zuschauer gab es auch einige, neben dem Berichterstatter (Harald Keilhack) u.a. ein paar Münchinger Schachfreunde sowie die Schiedsrichter Pfeilsticker und Mutschelknaus, die für den Weltrekord am 26./27. November in Sontheim vorgesehen sind.

Es ging dann mit einiger Verspätung los, geschuldet der Verkehrssituation rund um Stuttgart. (Zu) hart gefordert war Lang von seinem langjährigen Ditzinger Mannschaftskollegen Christian Beyer, der mit einem überraschenden Gambit aufwartete und den Blindsimulanten vor unerwartete frühe Probleme stellte. Auch wenn es objektiv einige Zeit recht günstig für Lang stand, wurde das unter den Bedingungen (und gegen einen nur ca. 100 Punkte schwächeren Gegner) mit schwer zu berechnenden Schlagwechseln bald zu kompliziert. Nach zwei Ungenauigkeiten stellte Lang in schon recht schlechter Stellung eine Figur ein - 0:1.

Zu diesem Zeitpunkt war Lang allerdings gegen Schranz längst auf der Gewinnerstraße. Gegen Wenninger entwickelte sich eine solide Partie, nachdem Lang mit Weiß einmal eine konkrete Fortsetzung verpaßt hatte. Auch Berger konnte sich mit seinem geliebten 1.f4 (dafür erhielt er extra als einziger Mitspieler Weiß!) nach anfänglichen Problemen stabilisieren und die Stellung erfolgreich verrammeln.

Remis also nach rund 25 Zügen bei Berger und Wenninger, und ebenso rasch 1:0 gegen Schranz. Damit stand es 2:2.

Die übrigen Partien zogen sich dahin, und so wurde klar, daß das Geschehen nicht mehr regulär am Brett beendet werden konnte - wie stets spielte Lang bedächtig, suchte in jeder Stellung den besten Zug - und hätte das gewiß ohne Probleme noch die ganze Nacht lang getan.

Giraud und Wöhr wurden aus der Eröffnung heraus überspielt, es ging in technische Gewinnstellung über. Bei Abbruch etwa um Zug 30 stellten sich dann jedoch doch noch kleinere mögliche technische Probleme in der Giraud-Partie heraus. Siegel hielt trotz Minusbauer lange Zeit gut dagegen, öffnete jedoch kurz vor Abschluß zu seinen eigenen Ungunsten die h-Linie, wonach es vermutlich bald bergab gegangen wäre. Schuster hatte zu kämpfen, konnte sich aber in ein Turmendspiel retten, daß trotz eines, in Varianten sogar zweier Mehrbauern für Lang kaum klar war.

Am Überzeugendsten spielte Lang gegen de Boer; der seit Jahren zusammen mit Beyer und Keilhack einer der erfolgreichsten und sichersten Spieler der ersten Mannschaft ist. Hier zeichnete sich ein positionelles Lehrbuch-Stück ab; freilich wäre die taktische Verwertung noch bevorgestanden - im Blindsimultan gegen einen Spieler mit knapp 2100 kein leichtes Unterfangen.

Insgesamt wurden die verbliebenen Partien mit 3,5:1,5 bis 4:1 für Lang abgeschätzt.

Die Einzelergebnisse:

Lang - Beyer (DWZ 2179) 0:1
Lang - de Boer (2086) Abbruch, Positionsvorteil für Lang im Mittelspiel
Lang - Schuster (1883) Abbruch, unklares Turmendspiel mit Remistendenz
Lang - Wenninger (1864) remis
Lang - Giraud (1762) Abbruch, trotz zweier verbundener Freibauern war der Gewinnplan für Lang noch nicht ganz klar
Lang - Wöhr (1675) Abbruch, Endspiel mit T+S beidseits und Lang gewinnt einen zweiten Bauern
Lang - Berger (1659) remis
Lang - Siegel (1516) Abbruch, zu seinem Mehrbauern hätte Lang Endspielangriff bekommen
Lang - Schranz (---) 1:0

Hier Marc Langs eigener Bericht auf seinem Blindsimultan-Blog (der Link bleibt hoffentlich korrekt!)

 

26.9.2011: Niederlage für die Erste, Sieg für die Zweite

Nach den üblichen Aufstellungsproblemen im Vorfeld trat die erste Mannschaft mit wenig Hoffnungen zum Saisonauftakt gegen Oberliga-Absteiger Böblingen II an. Zwar fehlten bei den Böblingern auch ein paar Leute, doch bei uns fällt das wegen der arg dünnen Personaldecke immer weit mehr ins Gewicht.

So spielten wir einmal mehr zu siebt, an den Brettern durften wir wegen der Unterlegenheit an 6-8 ziemlich genau 3 Punkte erwarten, und so kam es dann auch.
Alles in allem war der Spielverlauf sehr bald vorgezeichnet, und so ging denn der Kampf praktisch ohne Dramatik (abgesehen von Schusters Zeitnot in ohnehin schon verlorener Stellung) schon mit der Zeitkontrolle zuende.

Vereinfacht gesagt sah es an den Brettern 2-5 von Beginn an sehr gut aus, noch schlechter allerdings an 6-8. Die letzteren Bretter von Schuster, Wenninger und Schweizer (sein Gegner spielte mit einem Opferangriff groß auf) gingen denn auch verloren, Zimber und de Boer an 4 und 5 gewannen deutlich. An 2 und 3 hatten Keilhack und Beyer leichte Vorteile, die sich jedoch dank umsichtigen Verteidigungsspiels der Böblinger nicht entscheidend verdichten ließen.

Erfreulicherweise gewann die Zweite Mannschaft mit 5:3 und Siegen von Rückkehrer Klehr, Giraud, Balzer und Berger mit 5:3 gegen Gerlingen II und darf vielleicht sogar mit dem Aufstieg liebäugeln.

Vorläufig-endgültige Teilnehmerliste für das Blindsimultan von Marc Lang, 7.10. 19 Uhr bis 0:30, an 7 Brettern:

Christian Beyer (2179)
Hans-Reiner de Boer (2086)
Gerhard Schuster (1903)
Ingo Wenninger (1857)
Michael Giraud (1762)
Axel Berger (1659)
Fritz Wöhr (1653)

5.8.2011: Württembergische Meisterschaft sowie Blindsimultan am 7. Oktober mit Weltrekord-Anwärter Marc Lang in Feuerbach

Beim Württembergischen Meisterturnier konnte Ingo Wenninger den Kampf gegen die Rote Laterne erfolgreich gestalten. Gerhard Schuster enttäuschte im Kandidatenturnier:

http://wem.svw.info/wem_11/

Am 7. Oktober gibt Marc Lang im Rahmen seiner Vorbereitungen auf den Blindsimultan-Weltrekord am 25. November in Sontheim aller Voraussicht nach eine Blindsimultan-Vorstellung an 10 Brettern in Feuerbach, ab 18 oder 19 Uhr am normalen Vereinsabend.

Teilnehmer bisher:

Hans-Reiner de Boer (2086)
Gerhard Schuster (1903)
Ingo Wenninger (1857)
Axel Berger (1659)
Fritz Wöhr (1653)

Weitere Interessenten erwünscht, bis das Feld voll ist!

4.7.2011: Aktualisiert/nachgetragen: Endstände der Vereinsmeisterschaft und des Schnellturniers

Hier noch der Link zu Harald Keilhacks erfolgreichem Abschneiden bei der Württembergischen Blitzmeisterschaft:

Mit der Teilnahme an der "Deutschen" ist allerdings nichts; genaugenommen hätte da eigentlich ein Stichkampf zwischen J. Hirneise und Keilhack stattfinden müssen, da der irische Nationalspieler Heidenfeld auf deutscher Ebene nicht spielberechtigt sein dürfte.

Allerdings findet leider eh zeitgleich zur Deutschen Marc Langs Weltrekordversuch im Blindsimultan statt, wo Keilhack als Assistent dabei ist.

4.7.2011: Vorschau nächste Verbandsligasaison

Inzwischen kann man sich per DWZ-Abfrage ein Bild über die Aufstellungen der nächsten Saison machen.
Und das verheißt für uns, trotz der Rückkehr von W. Klehr und leider aber der Unsicherheit bezüglich des regelmäßigen Einsatzes einiger Stammspieler nichts Gutes.

Böblingen II: Absteiger und nach Verlusten bei der "Ersten" wohl schwächer als letzte Saison. Trotzdem für uns wahrscheinlich zu stark, alldieweil wir am Anfang (ich glaub Runde 2) gegen sie antreten müssen. Einige ihrer Spieler werden sich im Verlauf der Saison in der Ersten (2. Bundesliga) "festspielen".

Wolfbusch: Blieb letztes Jahr unter Wert und ist uns vor allem in der Breite des Spielermaterials klar überlegen. Hatten letzte Saison zudem an den hinteren Brettern auf einige stärkere Spieler in ihrer "Zweiten" verzichtet.

Sontheim: Hat zwei Spieler mit 2200+ dazugewonnen (Marc Langs Mannschaftskollege aus dem bayrischen Krumbach - Riefner - sowie der Ulmer Gruber) und ist damit deutlich stärker als wir. Zudem verleiht das Projekt "Blindsimultan-Weltrekord" dem ganzen Verein Schwung. Mein Geheimtip für den Aufstieg.

Unterkochen: Die sollten und müßten wir auf Distanz halten. Wenn sie freilich ihren Spitzenmann Fiekers erfolgreich reaktiviert haben (er spielte zuletzt am Saisonende öfters) wird auch das eng.

Grunbach: Unser Dauerrivale, der zuletzt eine sehr schlechte Saison hatte, dürfte minimal stärker sein. Auch dort hängt's am zuletzt unregelmäßigen Einsatz des starken Spitzenmanns Kratochwil.

Tamm: Stagniert zuletzt trotz des überragenden Manakov, blieb nur mit Glück in der Liga, und die beiden letzten Begegnungen dominierten wir deutlich. Allerdings hat auch Tamm Reserven, wenn sie optimal aufstellen.

Stuttgart III: Stieg vor 2 Jahren ohne Punktgewinn(!) ab und prompt wieder auf - die einst so stolze Landesliga Stuttgart scheint inzwischen zur Provinz verkommen. Die Landesliga Unterland ist inzwischen um Längen stärker und umkämpfter. Stuttgart III könnte heuer etwas stärker aufgestellt sein als in den beiden Vorjahren, bleibt aber dennoch klarer Abstiegskandidat.

Schwäbisch Hall: Gewann mit zwei Tschechen verstärkt etwas glücklich und knapp die Landesliga Unterland vor dem Favoriten Erdmannhausen. Hat nun allerdings überraschend Ufuk Tuncer gewonnen und möglicherweise ihren langjährigen und im Kampf gegen starke Gegner sehr erfahrenen Spitzenspieler Eberlein reaktiviert. Wird damit plötzlich zum Aufstiegskandidat, zusammen mit Sontheim, Wolfbusch und Böblingen II.

Ellwangen: Klassische Fahrstuhlmannschaft, nur ein Spieler minimal über 2000.

Bei 3 (wahrscheinlich) bis 4 (eventuell) Absteigern sollten wir unbedingt Stuttgart III, Ellwangen und nach Möglichkeit auch Unterkochen, Tamm hinter uns lassen. Evtl. noch Grunbach. Weiter höher zu klettern erscheint trotz des letztjährigen Vizetitels sehr schwer.

27.5.2011: Zwischenstand Aktuelles Vereinsturnier

 

Versöhnlicher Saisonabschluß - beide Mannschaften gewinnen

Irgendwie war die Luft raus, keiner war mehr ganz voll motiviert. Trotzdem gab es noch einen klaren und weitgehend ungefährdeten Sieg gegen die Tammer, die von Glück reden können, daß Ditzingen in Sontheim nach klarer Führung noch verlor. Man tritt ja "aus Fairneßgründen" mit einer halbwegs konkurrenzfähigen Mannschaft an. Aber komisch ist dann, wenn das der Abstiegskonkurrent von Tamm, um den es eigentlich gegangen wäre (Ditzingen), selbst nicht hinbekommt und beim eigenen Abstiegsendspiel mit nur einem der vier besten Spieler aufläuft.

Es spielten dieselben 7 Leute wie zuletzt eben gegen Ditzingen, und an Brett 2 (beiderseits unbesetzt) ergab sich das seltene Ergebnis von 0:0. Und wieder, wie gegen Ditzingen, hatten die beiden Spitzenspieler Beyer/Keilhack aus der Eröffnung heraus Probleme. Ein schnelles Remis von de Boer, der Rest lief ganz gut, aber unspektakulär, oft eher behäbig. Naja, mit Ausnahme von Brett 6, wo der Tammer Problemschachspezialist Guballa eine Stellung mit ungleichem Material (Dame gegen drei Figuren) herbeiführte.

Keilhack hatte in der Tat die Eröffnung völlig versaut. Da nützte auch nichts, daß GM Schenk schon vor ihm dieselben 13 Schrottzüge machte. Vorbereitung auf den falschen Gegner, plus eine vom Gegner gespielte kritische moderne Variante gegen Sizilianisch, die er sich "schon immer mal" ansehen wollte. Auch Beyer geriet in einen verdächtigen Opferangriff. Wenigstens spielte Schuster als Schwarzer schon schnell sicher mit einem Remis in der Tasche, Zimber entwickelte zunehmend positionellen Druck, und Baumstark konnte seine Figuren koordinieren. De Boer machte mit Schwarz rasch remis.

Nun, der Geist von Keilhacks unentwickelter Stellung entschlüpfte durch eine schmale Ritze doch zu Gegenspiel, und auch bei Beyer wäre es gegen den starken Manakow nicht so schlimm gewesen wie es aussah. Allein, er fand den falschen Weg und verlor, Remis bei Keilhack und Sieg bei Baumstark dann jeweils kurz vor der Zeitkontrolle.

2:2 und drei Partien liefen noch; alle drei siegträchtig mit Remis in der Tasche. Schusters Gegner verpaßte in der Tat eine Rettung, und obwohl die Tammer alle Partien teils sinnlos in die Länge zogen, war das Ergebnis klar: 5:2.

Platz Zwei also in der Tabelle mit 13:5 Punkten. Das reicht manchmal sogar für den Aufstieg, wie in der anderen Verbandsliga, wo gleich 4 Mannschaften am Ende diese Punktzahl hatten. Willsbach verlor leicht ersatzgeschwächt noch gegen die eigentlich schwachen Unterkochener, die sich dadurch retten. Aber wegen des optisch eher knapp verpaßten Aufstiegs darf man sich nichts vormachen: Wenn es "darauf angekommen" wäre, hätte Willsbach bestimmt die 2 Punkte noch geholt.

Rempel, Schuster, de Boer und Keilhack holten am Brett jeweils "plus 3", auf der Sollseite stehen die vielen kampflos hergegebenen Punkte. Die Mannschaft war eigentlich von der Substanz her stark genug, aber von der Personaldecke zu dünn, um den Aufstieg zu schaffen. Wie es nächstes Jahr aussieht, weiß man angesichts einiger Wackelkandidaten und ohne echte Aussicht auf Neuzugänge auch nicht so genau.

Auch die Zweite Mannschaft mit 5,5:2,5 gegen Stuttgart VI und beendete die Saison auf einem überraschen guten 3./4. Platz.

 

21.3.2011: Erste Mannschaft nach Sieg in Ditzingen weiterhin auf Platz 2 - Zweite Mannschaft sichert Klassenerhalt

Nicht unbedingt hochmotiviert reiste man, teilweise mit dem Fahrrad, zum Auswärtsspiel beim Intimkonkurrenten Ditzingen - schließlich spielten vier Spieler lange Jahre für diesen Verein. Es ging für uns im Wesentlichen um nichts mehr, während der Gastgeber noch um den Klassenerhalt kämpft.

Wieder einmal mußte wegen der allgegenwärtigen Personalnot das erste Brett freigelassen werden, an den verbleibenden sieben Brettern hatten wir jeweils so um die plusminus 100 Punkte Vorteil. Am Ende gelangen bei fünf Remisen zwei Siege, und die gegen die beide Schwachpunkte mit katastrophaler Saisonbilanz im Ditzinger Team. Sozusagen ein Match perfekt nach der Papierform.

Es begann mit zwei schnellen Remisen von Schweizer und de Boer. Unerwarteterweise hatten aber die beiden im Saisonverlauf so sicheren und erfolgreichen Spitzenspieler Beyer und Keilhack Probleme. Dem letzteren lief die Kompensation für den in der Eröffnung geopferten Bauern davon, dem ersteren kam gar ein wichtiger Zentrumsbauer abhanden, ohne daß man das noch als "Opfer" verklären konnte. Glücklicherweise bahnte sich bei Zimber ein baldiger Sieg an. Schuster stand klar besser, verbrauchte aber bei der vergeblichen Ideensuche nach einem Ausheber mal wieder seine gesamte Bedenkzeit. Baumstark spielte gegen seinen eigentlich harmlosen Gegner zwar solide, aber reichlich passiv, hatte (außer vielleicht dank der Uhr) auch nie eine Chance auf mehr als Remis.

Doch zunächst "rettete" sich Keilhack durch ein Remisangebot - nunja, -0,6 Bauerneinheiten verriet der Computer. Kurz darauf glich Zimber zum 2,5:2,5 aus, mit seinem (endlich!) ersten Saisonsieg.

So ging es in die Zeitnotphase. Beyer brachte nach unsauberer Technik des Gegners wieder etwas Leben ins Spiel. Baumstark verteidigte passiv, sein Gegner ließ zu Beginn der Zeitnotphase zumindest eine sehr starke Möglichkeit aus. Schuster hatte irgendwann noch 18 Sekunden für 9 Züge (sein Gegner rund 2 Minuten), stand zwar nach wie vor besser, hatte aber nichts konkretes.

Doch irgendwie verfiel der Gegner in Schockstarre - nicht jedem liegt die Hektik, und so war schon in Zug 38 dessen Kappe unten, Schuster hatte immer noch gemütliche 6 Sekunden. Damit 3,5:2,5 zur Zeitkontrolle.

Damit waren beide Ditzinger verpflichtet, auf Gewinn zu spielen, und ließen sich auch entsprechend viel Zeit. Tatsächlich hätte es für beide allerdings in den kritischen Stellungen stärkere und gewinnträchtigere Möglichkeiten gegeben. Mir scheint, als fehlte beiden etwas Mut und Entschlusskraft, denn mit unverbindlichen "Ziehzügen" gekoppelt mit Nachteil auf der Uhr verhindert man am nachhaltigsten jede "Gewinngefahr". So konnten Beyer und Baumstark dann am Ende eher großzügig dem Remis zustimmen, was zwar jeweils auch leistungsgerecht war, aber über eine Niederlage durch Zeitbedrängnis hätte sich auch keiner der Ditzinger beschweren dürfen.

Insgesamt fehlten die Glanzlichter; die Noten waren alle im Bereich zwischen "solide" und "etwas wackelig, aber noch ok". Willsbach machte mit einem hohen Sieg alles klar - insgeheim hoffte man ja vielleicht noch, dass der Überraschungsmannschaft am Ende die Luft ausgehen könnte. Beim Saisonfinale geht's nur noch um Rang Zwei oder Drei.

Die Zweite Mannschaft hat mit einem hart erkämpften 4:4 bei Stuttgart VIII soweit ich das sehe den Klassenerhalt gesichert. Grund zum Klagen hatte hier vor allem Giraud, der sich in Gewinnstellung seine Dame wegsaubern ließ. Glücklicherweise reichte es trotzdem zu notwendigen Punktgewinn.

27.2.2011: 1. Mannschaft spielt erneut 4:4 - 2. Mannschaft gewinnt

Mit den üblichen Besetzungssorgen ging es ins Spiel gegen den Tabellendritten Sontheim. Zimber und de Boer sagten ab, Wenninger war weiter im Abstiegskampf der Zweiten unabkömmlich, und so entschied man sich, dem angehenden Blindsimultan-Weltrekordler Marc Lang den Punkt zu schenken.

An den verbliebenen 7 Brettern waren wir im Schnitt knapp 70 Punkte besser, somit waren wir minimaler Favorit mit einer Erwartung von ca. 4,15 Punkten. Wie es aussieht, hat der Verein derzeit noch 18 aktive Spieler (so viele haben in dieser Saison Einsätze bestritten). Da grundsätzlich beide Mannschaften gleichzeitig spielen, heißt es, 16 davon ans Brett zu trommeln, sonst hagelt es kampflose. Das gelingt nicht immer.

Rasch bot Sontheim ein 4:4 an, doch schien uns unsere kleine Aufstiegschance noch größer als die theoretische Abstiegsgefahr. Durchkreuzt wurden alle Pläne allerdings durch die rasche Niederlage von Feith mit nur 30 Minuten verbrauchter Bedenkzeit. Das 0:2 erhöhte natürlich den Druck auf die verbleibenden Spieler, so hatte Keilhack schon Mühe, Zugwiederholungen bzw. Remisabwicklungen zu vermeiden und musste dafür ein paar Risiken eingehen. Ihm wurde von Marc Lang übrigens ein "besonders eröffnungsschwacher" Gegner versprochen, doch es war Keilhack, der im 15. Zug als erster von der Theorie abwich.

Derweil lief es wenigstens an den Weißbrettern besser. Rempel hatte einen von Schwarz zu scharf vorgetragenen Drachen im Griff, und Beyer zwang seinen Gegner immer mehr in die Defensive. Gerade als Rempels Gegner aufgab, kam nach gut 3 Stunden das zweite 4:4-Angebot des Sontheimer Mannschaftsführers. Dieser hatte selbst ein Remisangebot von Schuster auf dem Brett. Sontheims Brett 5 hatte einen Mehrbauern bei ungleichen Läufern, auf unserer Seite Schweizer einen ebenso schwer zu verwertenden Mehrbauern im Schwerfigurenendspiel. Keilhacks Partie war angespannt und offen.

Wir waren geneigt anzunehmen, bzw. hatten das schon getan, da legte Sontheims Brett 5 sein Veto ein. Immerhin, um die Wogen etwas zu glätten, gab Sontheims Brett 2 (der bei einem 4:4 für die "Null" auserkoren war) umgehend auf: 2:2.

Leider hatte etwa gleichzeitig Schweizer seinen Mehrbauern eingestellt, und Sontheims Brett 5 zeigte tatsächlich mit Qualitätsopfer eine überzeugende Gewinnführung: 3:2. Keilhacks Gegner war schließlich der Anspannung nicht mehr gewachsen und stand nach zwei Fehlern verlustträchtig, verteidigte sich in Zeitnot aber geschickt. Schweizer stand - statt des Mehrbauern kurz zuvor - plötzlich in einem Damenendspiel mit Minusbauern mit dem Rücken zur Wand. Schuster stand auf Uhr und Brett unter Druck. Sprich - an allen drei Brettern musste das "günstige" Resultat her, um noch das 4:4 zu retten.

Kurz nach der Zeitkontrolle stellte Keilhack wegen einer Pattfalle seinen wichtigsten Freibauern ein, freilich wäre wegen des tückischen Patt-Tricks der Gewinn auch so alles andere als trivial gewesen. Ihm verblieben mit e- und g-Bauer gegen g-Doppelbauer nur noch vage Gewinnchancen im Turmendspiel. Zudem wurde Schweizers Damenendspiel immer aussichtsloser, so daß sich eher ein 3:5 anzubahnen schien. Schuster machte dann nach nur kleineren Problemen Remis.

Es wiederholten sich die Ereignisse: Keilhacks Gegner stellte erst einen, dann (in bereits schwieriger Lage) den zweiten g-Bauern ein, und Schweizers Gegner ließ Technik im Damenendspiel vermissen. Letztlich Remis für Schweizer und Sieg für Keilhack, der in der Schlußphase nur noch aufpassen mußte, seinen Gegner nicht ein zweites Mal pattzusetzen. Das dritte 4:4 im Jahr 2011.

Tabellenführer Willsbach gewann derweil knapp mit 4,5:3,5 gegen Marbach, dabei war Schlußlicht Marbach sogar DWZ-Favorit! Man sieht, es wäre vielleicht im Aufstiegskampf noch was drin gewesen. So ist die Saison wohl endgültig abgehakt, es gilt einen Medaillenrang zu verteidigen.

Die Zweite Mannschaft gewann derweil sicher mit 5,5:2,5 gegen Botnang III. Trotz 7:7 Punkten fehlt jedoch noch 1 Punkt zum sicheren Klassenerhalt.

7.2.2011: 1. Mannschaft spielt 4:4 - zu wenig im Aufstiegskampf.
2. Mannschaft gewinnt

Beim Spitzenspiel in der Verbandsliga hatten wir beim überraschenden Leader Willsbach anzutreten. Bei 2 Mannschafts- und 4 Brettpunkten Rückstand wurde die Parole ausgegeben, nach Möglichkeit auch höher zu gewinnen als 4,5:3,5, aber daraus wurde nichts.

Nun, warum steht Willsbach souverän an der Spitze? Nach DWZ ist der Aufsteiger gerade mal Mittelfeld, und wirklich unterbewertet wirkt auch nur der Jugendspieler an Brett 4. Aber wir sollten es bald erfahren. In puncto Motivation, Mut, Kampfbereitschaft konnten wir kaum mithalten. Allenfalls undeutlich schimmerte hier und dort eine kleine spielerische Überlegenheit durch, und mit dem Argument (Oberliga-)"Erfahrung" gewinnt man heutzutage auch keinen Blumentopf mehr.

Kritisch waren von Beginn an die Bretter 3 und 4. An beiden hatten die unternehmungslustigen Willsbacher Material geopfert, an 3 eine schwarze Gambitvariante mit 2 Bauernopfern, an 4 gar (wenngleich objektiv etwas anrüchig) eine Figur. Die anderen 6 Partien entwickelten sich eher träge.

Speziell mutig auch mein (H.K.) Gegner. Trotz meiner positionell soliden Spielanlage wollte er unbedingt "was los machen", und auch wenn er sich damit selber objektiv mehr Schwierigkeiten bereitete als mir, hielt er seinen mitunter überstrapaziert wirkenden Laden auf allerlei schwankenden Seilen kunstvoll zusammen. Zug für Zug gab es schwindelerregend lange und komplexe Abwicklungen zu berechnen, bis in die Zeitnotphase hinein wurden nur ein paar Bauern, aber keine Figuren getauscht. Der Wunsch, ihn zu "bestrafen", hätte mich gleich den König kosten sollen, nach einer Zugverwechslung seinerseits war's "nur" die Dame.

Überhaupt wurde es in der Zeitnotphase völlig unübersichtlich. Ich glaube, bei praktisch allen laufenden Partien ist irgendwo die Klappe gefallen, und es mußte fleißig rekonstruiert werden. Es hatte aber jeder die 40 Züge geschafft, bis auf Zimber, der aber mit dem Klappenfall ohnehin zugleich matt war.

Das war das 1:1, zuvor hatte de Boer mit unaufgeregtem soliden Druckspiel das 1:0 erzielt.

So ging es also an 6 Brettern weiter. Das 2:1 durch Schuster zeichnete sich ab, Rempel hatte nach einer nicht unbedingt nötigen Figurenrückgabe das "bessere Remis", der Rest der Mannschaft mußte aber leiden.

Doch schließlich hatte Keilhack mit Turm und Figur gegen die Dame routiniert eine Festung gebaut, Beyers Gegner konnte aufgrund seiner schlechten Königsstellung mit dem Freibauern im Schwerfigurenendspiel nichts anfangen, auch bei Baumstarks zubetonierter Blockadestellung gab es kein Durchkommen.

Mit Rempels Remis stand es also ohne größere weitere Dramatik dann 4:3, einzig Feith geriet immer weiter unter Druck. Auch die Schwindelchancen mit einem vereinzelten gegen zwei verbundene Freibauern zerstoben in der finalen zweiten Zeitnotphase zusehends: 4:4.

Die 2. Mannschaft gewann derweil mit 4,5:3,5 gegen Wolfbusch III und steht damit im Abstiegskampf recht gut da.

16.1.2011: 4:4 in Grunbach

Unser überraschend schwach gestarteter alter Rivale Grunbach bot zum ersten Mal in dieser Saison ihren Spitzenmann Kratochwil auf. Wir hatten Sorgen, zumal gleichzeitig die zweite Mannschaft spielte, und statt zuletzt 9 Spielern wie gegen Rommelshausen waren diesmal nur 7 verfügbar. Doch auch Grunbach hatte einen kurzfristigen Krankheitsausfall, es traf jedoch das einzige Brett, wo wir nominellen Vorteil hatten. Beim Stand von 1:1 kampflos waren wir dann bei den 6 laufenden Partien ca. 70 Punkte schwächer.
Ereignislos spielte Baumstark remis, und Schweizer stellte kurz nach der Eröffnung eine Figur ein. Feith trickste seinen Gegner aus, und de Boer kam überraschend gut gegen Unraths Lieblings-Königsindisch mit g2-g4 in Fahrt. Schuster verlor dann irgendwie im Endspiel. Entscheidend war dann die hochdramatische Partien von Beyer an Brett 2, mit Opferangriff, beiderseitig verpaßten Gewinnchancen in höchster Zeitnot und einem Dauerschach als Ende, mit Sekunden auf der Uhr: 4:4.
Beim Blick auf die Tabelle beginnt die Abstiegszone auf Platz 3, sprich um den Aufstieg spielen nur noch Willsbach (9:1) und wir (7:3). Die Überraschungsmannschaft Willsbach büßte zwar beim ursprünglichen Aufstiegsfavoriten Wolfbusch den ersten Zähler ein, mit Blick auf das Brettpunktkonto wäre uns jedoch ein doppelter Punktverlust lieber gewesen.
Die Zweite verlor 2:6 beim Spitzenreiter Fasanenhof und ist weiter in Abstiegsgefahr.

17.12.2010: Nach Langem mal wieder ein Update

Abseits der Mannschaftskämpfe gab es wenig Bewegendes (Schuster und Wenninger mit wechselndem Glück auf Kreis- bis Württemberg. Ebene), und in Kürze werden auch die Vereinsturniere aktualisiert.
Nun, erstmal zur Saison 2010/2011. Bis zum letzten Wochenende lief es durchwachsen, 4:2 Punkte für die "Erste" und bedrohliche 1:5 Punkte für die erst in die Kreisklasse abgestiegene 2. Mannschaft. Die freilich im Vergleich zur Vorsaison auf Schweizer (1. Mannschaft) und Steiner (Wegzug) verzichten muß, und nach hinten heraus wird die Spielerdecke immer dünner.
Letzten Sonntag gab es dann für die Zweite zunächst ein überzeugendes 6,5:1,5 gegen DJK Sportbund Stuttgart, begünstigt von 2 kampflosen Punkten. In der Tabelle sollte damit alles wieder einigermaßen im Lot sein.
Die "Erste" traf in der Verbandsliga mit gemischten Gefühlen auf Rommelshausen. Vor anderthalb Jahren leitete das hohe 1,5:6,5 gegen denselben Gegner am 7. Oberligaspieltag die Wende zum Abstieg (um einen halben Brettpunkt) ein. Zum letzten Mal in der Vereinsgeschichte hatte Rommelshausen damals gleich drei bezahlte Ausländer eingesetzt. Inzwischen ist ihnen die damalige Mannschaft komplett auseinandergeflogen, und so ging man mit ca. 125 DWZ-Punkten Vorsprung in das neuerliche Duell, was rechnerisch etwa ein Fünfeinviertel zu Zweidreiviertel bedeutet.
Tatsächlich war an den Brettern 1, 2 und 5 ziemlich bald eine klare spielerische Überlegenheit der Feuerbacher zu sehen, während der Rest durchwachsen verlief. Nun gut, von den fünf "unklaren" Brettern gingen dann, nach sogenannten "Blackouts", 3 in kurzer Folge verloren: 0:3. Zudem hatte Schuster in Zeitnot die Kontrolle über die Stellung verloren, samt ein paar Bauern. Ein Mannschaftssieg schien damit in weiter Ferne.
Immerhin gewann Schweizer dann an 8 durch Zeitüberschreitung (in wohl ausgeglichener Stellung), und Beyer sowie Baumstark agierten weiterhin souverän. Was man von Keilhack nicht sagen kann, der in der beginnenden Zeitnotphase Gegenspiel erlaubte und einen seiner beiden Mehrbauern zurückgeben mußte.
Bald hieß es dann wie erwartet 3:3, Schuster hatte 2 Minusbauern im Endspiel, Keilhack (bei seeehr reduziertem Material) einen Mehrbauern, mit eher fraglichen Gewinnchancen. Ein 4:4-Angebot schien uns mithin zu unverfroren. Doch so kam es dann besser als erhofft: Schusters Gegner fand keinen Gewinnweg, und Keilhacks Gegner keinen Remisweg: 4,5:3,5!
Mit 6:2 Punkten kann man nun ein wenig nach oben schielen - die Favoriten Wolfbusch und Grunbach tun sich schwer, mit der (bisherigen) Dominanz von Willsbach hätte aber auch niemand gerechnet. Bei diesmal eher nur 2-3 Absteigern sollte nach unten wenig Gefahr drohen.


21.5.2010: Diverse News

Ende gut, alles gut - mit zwei harterkämpften 4,5:3,5-Siegen gegen Unterkochen und Tamm gelang der 1. Mannschaft der Klassenerhalt in der Verbandsliga. Im Nachhinein waren auch drei der vier Mannschaftspunkte bitter nötig, trotz 10:8 Punkten war es bei vier Absteigern eine verdammt enge Geschichte!
Wie schon länger erwartet, ist die 2. Mannschaft leider aus der Bezirksklasse abgestiegen.

Zwischenstand Vereinsmeisterschaft (ca. zwei Drittel der Partien absolviert)

Neuer Link: Kneipenführer Feuerbach

28.2.2010: Grunbach gelingt die Revanche

Mit Schützenhilfe aus Ungarn schlugen wir vor zwei Jahren die damals sieben Grunbacher mit 5:3; diesmal sannen sie auf Revanche und gewannen am Ende verdient 5,5:2,5.
Schon bald zeigte sich die befürchtete Tendenz: Während sich an den Brettern 1-6 toughe Partien von jeweils nahezu gleichstarken Spielern entwickelten, waren die Grunbacher an 7 und 8 einfach spielerisch besser; und zwar deutlicher als es die 62 bzw. 79 DWZ-Punkte Differenz vermuten ließen (insgesamt waren wir im Schnitt 26 Punkte schwächer).
Dennoch war mal wieder Keilhack als erster fertig. Zwar schrieb er immerhin 32 Züge aufs Partieformular, doch sein Gegner ließ sich auch vom leichten Druck nicht beirren und legte ein Rekordtempo vor. Schuster hatte Minusfigur, gegnerischen Angriff und nur noch paar Sekunden: 0,5:1,5. Feith hatte 2 Minusbauern, ein paar technischen Ungenauigkeiten des Gegners hätten ihm vage Remischancen gegeben, die er allerdings nicht wahrnahm. Leider konnte Baumstark seinen geringen Vorteil nicht ausbauen - 1:2. Zimber geriet in Zeitnot in ein gegnerisches Angriffsspiel; ein übermütiger Zug des Gegners hätte ihm die Chance auf eine Wende eröffnet; allein, mit 1 Minute für 6 Züge nahm er sie nicht wahr. Alsbald 1:3. De Boer fischte mit seinen Angriffschancen für 2 geopferte Bauern auch schon eher im Trüben, vor der Zeitkontrolle konnte er aber seinen Gegner geschickt in ein Mattnetz verwickeln; fast gleichzeitig aber mußte Feith das hoffnungslose Endspiel aufgeben: 2:4.
An dieser Stelle muß man den Kampfgeist der verbliebenen Recken Rempel und Beyer loben. Beyer öffnete eine seit der Eröffnung verrammelte Stellung, Rempel lehnte gegen den gegnerischen 100%-Mann in einem undurchsichtigen taktischen Endspiel Remis ab.
Objektiv zu Unrecht, mit knapper Zeit verpaßte er die objektiv gegebene Remischance, und auch der von Beyer noch herausgequetschte Vorteil war letztlich zu wenig: 2,5:5,5. Verdient für Grunbach, insgesamt vielleicht einen halben Punkt zu hoch.
Die Mannschaft hat einfach nicht mehr die Form - und auch nicht die Motivation - des Aufstiegsjahres. Die Tabelle ist mit Blick auf den Abstiegskampf, der bei Platz 5 beginnt, reichlich undurchsichtig. Viele Fragen sind offen, z.B., wie sich in der Schlußrunde die Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, gegen die Abstiegskonkurrenten verhalten. Im ungünstigsten Fall ist man bei 4 Absteigern nicht mal mit 8 Punkten sicher.


21.2.2010: Magerer Punktgewinn für die Erste

Vor zwei Jahren, in der Aufstiegssaison, gab es gegen die Fahrstuhlmannschaft von der Ostalb ein souveränes und auch in der Höhe verdientes 6,5:1,5, trotz damals immerhin 3 Mann Ersatz.
Diesmal fehlte nur der zum Fitneßtraining in den Süden abkommandierte Keilhack, dafür kehrte überraschend Leyrer ans Brett zurück. Im Schnitt (und auch in etwa an den meisten Brettern) war man 130 DWZ-Punkte stärker.
Erster Rückschlag war dann, daß Feith nicht erschien: Kampflos 0:1, mal wieder. Dann ließ der spielerisch an sich so starke Leyrer seinen Gegner noch taktisch entkommen; Beyer gewann freilich souverän: 1,5:1,5. Baumstark opferte eine Figur für drei Bauern und machte in Zeitnot Remis, de Boer hatte leichten Vorteil und sein Gegner brach dann in Zeitnot ein: 3:2.
Leider stellte dann Topscorer Zimber in Zeitnot die Dame ein - 3:3. Weitere eher offene bzw. leicht bessere Endspiele gingen dann einmal an uns (Rempel) und an den Gegner (Schuster).
Tabelle: Da ist Marbach mit dem ersten Sieg ins Geschäft zurückgekehrt und hat auch noch den Elfmeter gegen Stuttgart III vor sich. Somit spielen Feuerbach, Sindelfingen, Unterkochen, Ellwangen und Marbach 2 bis evtl. sogar 3 Absteiger aus. 8 Punkte sollten zum Klassenerhalt reichen, mit 7 steht man auf der Kippe, 6 dürften nicht langen.
Völlig unabsehbar ist derzeit noch, was im Abstiegskampf der Oberliga passiert - Wolfbusch bleibt zwar stark gefährdet, der zweite Absteiger ist jedoch völlig unklar: Deizisau kann bei Bedarf Großmeister bringen, Ebersbach hat ein günstiges Restprogramm. Mir schwant, daß trotz des 6:4-Starts unser letztjähriger Konkurrent Stuttgart II noch keinesfalls über den Berg ist, zumal die beiden Spitzenbretter nach 4 Einsätzen in der "Ersten" nicht mehr spielen dürfen.

Ach ja, da war noch was. Leider war der schöne 2. Platz bei der Bezirksblitz ein Muster ohne Wert, da es nicht gelang, für die "Württembergische" eine Mannschaft zusammenzubekommen ...

 

15.1.2010: Sieg für die Erste, Niederlage für die Zweite, starker Auftritt beim Bezirksmannschaftsblitz

Ungute Erinnerungen weckte das Spiel gegen Marbach: Vor zweieinhalb Jahren, in der Aufstiegssaison, gab es zum Auftakt eine unglückliche 3,5:4,5-Niederlage in Marbach. Erneut hieß diesmal der Pechvogel Beyer, beide Mannschaften hatten in der Zwischenzeit spürbar abgebaut, aber diesmal hatten wir ebenso glücklich das bessere Ende für uns.
So stand es nach insgesamt 11 Zügen 0,5:1,5 an den beiden Spitzenbrettern - neben Keilhacks üblicher Kurzarbeit gegen den soliden Lach hatte Beyer den Termin verschlafen; und die neue 30-Minuten-Karenz ist ohnehin zu kurz, um noch zu reagieren.
An Brett 3 bis 8 war es, mit Verlaub, Lotterie; ok Schuster baute nach einem zu optimistischen Vorstoß seines Gegners relativ konsequent seinen Endspielvorteil aus, und der 1. Vorsitzende entdeckte ungewohnte Qualitäten im schmutzigen Infight. Zimber schien schon Bedenkzeit ebenso wie die Kompensation für geopferte Bauer(n) davonzulaufen, da fand sich doch noch ein überzeugender Opfereinschlag. Glückliche, letztlich aber gut erkämpfte Remisen von Baumstark und de Boer machten den Sack zu.
Ein anderer Ausgang des Kampfes hätte uns freilich in arge Abstiegsnot gebracht. So können wir zumindest darauf vertrauen, daß Stuttgart II und Marbach in der Endtabelle ziemlich sicher hinter uns stehen werden.

Derweil verlor die "Zweite" ein weiteres wichtiges Spiel gegen Sindelfingen, obwohl man nach DWZ ebenso wie bei der vorangegangenen Niederlage gegen Botnang nur ganz knapp Außenseiter war. Jetzt fehlen 3 Spieltage vor Schluß 3 Mannschaftspunkte und etliche Brettpunkte auf den Vorletzten. Mit Ausnahme von Rudhart spielen bislang auch alle mehr oder weniger unter ihrer DWZ-Erwartung; so kann es mit dem Klassenerhalt natürlich nichts werden. Da nützen selbst die zwei kampflosen Gewinne für Ersatzmann Siegel nichts.

Erfreulich hingegen der Auftritt bei der Bezirksmannschafts-Blitzmeisterschaft in Vaihingen. Die Qualifikation zur Württembergischen stand nie in Frage; Rommelshausen sowie die ambitioniert aufgestellten Leinfeldener wurden klar auf Distanz gehalten. Bis zum Schluß bestand sogar die Chance auf einen Überraschungscoup gegen die fast in Bestbesetzung angetretenen Schmidener.
Überragend spielten diesmal Beyer und de Boer; überraschend ensatzfreudig auch Leyrer. Leider hingen der in der Verbandsliga so erfolgreiche Zimber sowie der zuletzt beim Untergrombach-Blitz noch erfolgreiche Keilhack ziemlich durch.

 

14.12.2009: Punktgewinn im Abstiegskampf der Ersten

Nach dem letzten Spiel, wo dem Hausmeister das gelang, was vorher 27 Gegner nicht schafften, nämlich unseren Spitzenspieler mattzusetzen, und dem auch weiter unglücklichen Verlauf gegen die allerdings übermächtigen Böblinger, fuhren wir mit gemischten Gefühlen nach Sindelfingen.
Erleichterung freilich, daß weder deren IM Rojas noch Weisenburger anwesend waren, während wir (abgesehen von Leyrer, der derzeit wieder mit theoretischen Studien befaßt ist) in Bestbesetzung waren: Im Schnitt hatten wir damit 120 Punkte DWZ-Vorteil, schwerpunktmäßig konzentriert freilich auf die Bretter 5, 6 und 8.
Zäh bis abholzend war dann der Auftakt der meisten Begegnungen, während alles auf "Trendsetter Fahnenschmidt" schielte: Der Schnellspieler ist in der Regel immer nach gut 1 Stunde fertig und gibt damit die Richtung für den Mannschaftskampf vor.
So war es denn auch. Doch auf nicht mehr nachvollziehbare Weise kam unserem Mann aus eben noch durchwachsener Stellung eine Figur abhanden, und so stand es nach gut einer Stunde 0:1. Vier Partien steuerten derweils unaufhaltsam auf das Remis zu, woran sich auch nichts mehr änderte, auch wenn Schuster in einer davon bis zur vollen sechsten Stunde ackerte (im Gegensatz zu Brett 1, wo beide Akteure vergeblich auf die Kreativitätsanfälle des anderen warteten ...
). Kämpferisch hingegen die Bretter 4, 5 und 6. In einer davon verlor deBoers Gegner den Überblick, büßte zwei Bauern ein und stellte dann noch eine Figur ein. Erstaunliche Wendungen hingegen an Brett 4, wo der Sindelfinger Rehn aus eigentlich bedrängter Lage ein Feuerwerk abbrannte. Es ergaben sich faszinierende Wendungen, die unser Mann in hochgradiger Zeitnot nicht mehr durchschaute, das Matt war die Folge. Schließlich gewann Eugen Rempel trotz hochgradigem Zeitverbrauchs noch souverän.
Insgesamt ging das 4:4 in Ordnung - was umgekehrt auch heißt, daß unsere nominelle Überlegenheit eben nicht spürbar war.
Wichtig ist das nächste Spiel gegen Marbach. Diese boten erstmals in dieser Saison eine vernünftige Mannschaft auf und holten den ersten Punkt. Bei einem Sieg sollte nach oben wie unten nichts mehr anbrennen, eine Niederlage könnte jedoch bei drei, evtl. sogar vier Absteigern (Wahrscheinlichkeit hierfür ca. 20-25%) ein Zittern bis zum Ende bedeuten.

2.11.2009: Überraschender erster Punktgewinn für die "Zweite" - 4:4 bei SpvGG Böblingen

2.11.2009: Veranstaltungsankündigung: Versuch eines Deutschen Rekords im Blindsimultan von Marc Lang!

Marc, der alte Ditzinger Mannschaftskollege von Christian Beyer, Thomas Baumstark, Harald Keilhack, Armin Zimber, will am Samstag den 21. November im SportCenter Ditzingen (bei der Stadthalle) ab 10 Uhr gegen 23 Spieler gleichzeitig blind antreten!
Den bestehenden Rekord hält kurioserweise der verstorbene Engländer Tony Miles (22 Bretter); Vlastimil Hort mutete sich nie mehr als 20 Partien zu.
Mitspielen ist noch möglich!
Näheres (Teilnehmerliste etc.) möglichst bald auf der Untertürkheimer Seite. Im Ramenprogramm spielt evtl. Harald Keilhack (normales) Simultan.

26.10.2009: Überarbeitete Satzung und Protokoll der Versammlung 2009

26.10.2009: Niederlagenserie endlich beendet: 6,5:1,5 gegen Stuttgart III

Glatt ein Jahr nach dem glanzvollen Sieg gegen Stuttgart I war der zwischenzeitliche Abstieg auch äußerlich fühlbar: In einem eher prekären Stadtteil Stuttgart ging es in einem treppenknarrenden Gebäude gegen eine Mannschaft, die bei gefühlten fast 70 Jahren Alterdurchschnitt ebenfalls ihre besten Tage gesehen zu haben schien: Provinzalltag, Du hast uns wieder!
Ok, auch bei uns hatte nur ein Ersatzmann das Schwabenalter noch nicht erreicht. Immerhin, schon bald war klar, daß die Serie von 5 Niederlagen zuletzt gebrochen werden würde. Symptomatisch daür der Mannschaftsführer de Boer - nach zuletzt drei Niederlagen wieder ein Sieg gegen einen mit Weiß viel zu passiven Gegner. Ein wenig kritisch war es zeitweise nur an den Brettern 2 und 8, am Ende stand ein 6,5:1,5, das auch fast in dieser Höhe verdient war. Noch eine Serie ging zu Ende: Keilhack gelang am Spitzenbrett nach 11 Remisen in Serie(!) ein Sieg.
Doch mit Sicherheit war dies ein Sieg gegen einen Absteiger. Uns selbst betreffend, sollte dise aison weder Ab- noch Aufstieg irgendwie wahrscheinlich sein, soviel scheint schon nach zwei Spieltagen klar.

11.10.2009: Verkorkster Saisonauftakt - Oberliga-Absteiger wird vom Landesliga-Aufsteiger vorgeführt

War das Debüt der "Zweiten" in der Bezirksliga noch eher erfreulich - nach gutem Kampf gegen einen drückend überlegenen Gegner "nur" 3,5:4,5 verloren -, so legte die "Erste" einen glatten Fehlstart hin: 2,5:5,5 gegen Aufsteiger Heilbronn, trotz DWZ-Vorteil von 50 Punkten im Schnitt. Und selbst wenn der eine oder andere halbe Punkt verschenkt wurde, ging die Niederlage gegen die junge Gastmannschaft insgesamt völlig in Ordnung. Beyer und Zimber präsentierten sich in guter Spiellaune, Keilhack am Spitzenbrett wie immer solide, der Rest war zeitnotgeplagtes Schweigen.
Ein von manchen erträumter Wiederaufstieg darf damit bereits als Illusion gelten. Die junge Heilbronner Mannschaft könnte dagegen noch für manche Überraschung in der Liga sorgen. Befremdlich ist, daß es bereits in der ersten Verbandsliga-Runde fünf kampflose Partien gab.

5.9.2009: Spielabend ab sofort Freitags im neuen Spiellokal "Pfostenwäldle"

Nachtrag 17.9.: Hier ein Artikel dazu im Wochenblatt

5.9.2009: Der Vorsitzende mit starker Leistung bei der Württembergischen Meisterschaft

Nach unglücklichem Auftakt mit drei Niederlagen ist unser Vorsitzender Ingo Wenninger bei der Württembergischen Meisterschaft in Lindau seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen!
Trotzdem ist der Kampf gegen die Rote Laterne noch nicht endgültig gewonnen, wie ein Blick auf die Tabelle zeigt.

Nachtrag: Ehrenvolle 3,5 aus 9 und Rang 13 unter 16 Spielern - 3 Plätze besser als der Rang in der Setzliste!

2.8.2009: Starke Vierermannschaft in Jöhlingen

Viererturniere sind bei uns inzwischen Mangelware, Talkrabbenblitz und Silberner Fernsehturm (oder so ähnlich) usw. bekanntlich längst eingestampft.
Im Badischen sieht's noch anders aus, und so begaben wir uns am Sonntag spontan nach Jöhlingen. Vor zwei Jahren konnten wir daselbst keine Bäume ausreißen, diesmal lief es besser: Nach zwei leichten Auftaktsiegen gab's ein 2:2 gegen den Topfavoriten und Dauersieger Karlsruhe, wobei Keilhack und Leyrer vielleicht den Mut hätten haben sollen, gegen ihre starken Gegner auf Gewinn zu spielen.
Zur Mittagspause 9:1 Punkte, ebenso wie Karlsruhe, Keilhack mit 4,5 aus 5 am Spitzenbrett, incl. 1,5 aus 2 gegen die beiden anwesenden IMs (Arnold und Schulze). Bei Keilhack kam dann etwas Sand ins Getriebe, Leyrer (trotz beständiger Unkenrufe) und Beyer punkteten aber konsequent weiter, Schuster leider wechselhaft. Ein 2:2 gegen den badischen Verbandsligisten Ettlingen wurde noch abgegeben, Karlsruhe gab sich keine Blöse mehr, am Ende Karlsruhe 17:1/29, Feuerbach 16:2/28,5, der Rest meilen weit dahinter.
Die Einzelergebnisse: Keilhack 7 aus 9, Leyrer 8/9, Beyer 8/9, Schuster 5,5/9.

Gestärkt mit (wie immer) gutem Kaffee und Kuchen wurde dann auch auf der B10 erfolgreich heimgeschwommen.
Endstand und alle Mannschaftsergebnisse

17.7.2009:

Die Termine der I. Mannschaft:

11.10. H Heilbronn
25.10. A Stuttgart III
8.11. H Böblingen II
13.12. A Sindelfingen
10.1. H Marbach
7.2. H Ellwangen
28.2. A Grunbach
14.3. H Unterkochen
28.3. A Tamm


26.6.:

Das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft wurde jetzt auch freigegeben.

20.6.:

Vereinsmeisterschaft: de Boer steht als Sieger fest! Endtabelle folgt.
Schnellturnier Endstand
- Dauersieger Schuster in der Jahreswertung nicht zu stoppen.

26.5.:

Schnellturnier - In Abwesenheit von Harald Keilhack übernimmt Titelverteidiger Gerhard Schuster erstmals die Führung.
Bei der Offenen Stuttgarter Stadtmeisterschaft gab es außer dem sensationellen Start von Michael Rudhart nicht viel Erfreuliches aus Feuerbacher Sicht.

5.5.: Vedran Alagic mit 3 aus 7 bei der Württembergischen U14-Meisterschaft

Hier die Endtabelle.
Der Chronist (H.K.) kann sich übrigens an ein vergleichbares Ergebnis (2 aus 5) bei einem analogen Ereignis in grauer Vorzeit erinnern ...

28.4.: Schnellschach am Wochenende - Thilo Kabisch für die "Deutsche" qualifiziert!

Vor die "Württembergische" am Sonntag setzten die Götter das Aufwärmtraining am Sonnabend. Harald Keilhack für nach Renningen und belegte, ohne voll zu überzeugen, Rang Drei. Dabei profitierte er von der Milde von GM Schmittdiel, der es in der Vorschlußrunde nicht mehr nötig hatte, freilich stand Keilhack beim Remisschluß ausgangs der Eröffnung gut. Thilo Kabisch entschied sich für das höher dotierte Turnier in Vaihingen/Enz, es war nicht viel aus ihm herauszuquetschen außer daß er gegen Vereinskollege Rudhart verlor und 30 Minuten überhaupt viel zu viel sind!?

Die Württembergische Schnellschachmeisterschaft in Schwaikheim begann dann turbulent. Bereits in Runde 2 verlor Gheng (gegen Bogenschütze), Bräuning gab bereits in Runde 2 und 3 Remisen gegen schwache Gegner ab, Thilo verlor in Runde 3 gegen Mareck und gab kurz darauf noch einen halben Punkt ab. Überhaupt nicht in Fahrt kam der Württembergische Meister Jens Hirneise, der sich lieber in sinnlosen Reklamationen erging (Eisele hatte wg. Damenmangel einen Turm "rumgedreht"); nur Rang 26 im Rekordfeld der 116 Teilnehmer. Und die Türkei war erst gar nicht am Start.

Harald Keilhack begann mit einem heroisch erkämpften Remis nach einer Abwehrschlacht gegen B. Köller (Leinfelden, 1670), der dann allerdings nach Siegen gegen zwei Zwoeinser (Vaysberg und Migl) selbst an den Spitzentischen auftauchte, bevor ihm die Luft ausging. So kam Keilhack relativ gemütlich auf 3,5 aus 4, verlor dann aber gegen Junesch (das ganze Leben mit Schwarz!) in einem trügerischen, auch vom Computer zunächst ausgeglichen bewerteten Endspiel. In der nächsten Runde überspielte er Mareck locker, machte dann aber bei der Verhinderung von Gegenspiel zuviel Kompromisse, remis. In Runde Sieben ging's gegen Rudi Bräunings Wunderkind, Xu Xianliang, es wurde ein Duell der Schlaftabletten. In einem extrem einfallslosen Kick bei einsetzender Müdigkeit ließ Xu zuerst seine Zeit knapp werden und stellte die Qualität ein. Von Kabisch habe ich derweil nicht viel mitbekommen, er schien ruhig im Vorderfeld zu spielen.

Das änderte sich in Runde 8, als Kabisch den Tammer IM Dobosz an die Wand spielte, bei knapper Zeit dann freilich ungenau wurde. Als Kabisch nur noch 20 Sekunden auf der Uhr hatte, schien Dobosz das Remis (auf dem Brett!) bereits fast sicher zu haben, doch Thilo zog gnadenlos durch und setzte mit wenigen Sekunden unter Beifall der Menschenmenge matt. Derweil dominierte Keilhack den Pfullinger Nagelsdiek, der stets auf der letzten Ecke der Verteidigungslinie hockte, nach Kräfteverfall und verpaßtem einzügigem Gewinn leider nur remis. Ein Sieg hätte noch die Chance auf Spitzenplatz+Preisgeld bedeutet, freilich hätte schätzungsweise Bräuning als Schlußrundenhindernis gedroht. So beschloß ein Kurzremis gegen Bogenschütze auf Platz 16 das mittelprächtige Turnier; wenigstens noch klar vor der Ex-Feuerbacher-Benchmark Heinl/Weber.

In Runde 9 verlor der das ganze Turnier führende Müller (Gmünd) gegen Gheng und fiel gar auf Rang 6 zurück. Kabisch konnte Namyslo schlagen, was das Ticket für die Deutsche bedeutete!

Endstand

 

21.4.: Diverse News

Die zweite Mannschaft hat mit einem überzeugenden 7:1 gegen Ditzingen IV die Saison ohne Verlustpunkt abgeschlossen!
Harald Keilhack qualifiziert sich für die Württ. Blitzmeisterschaft - zwei Runden vor Schluß lag er noch in Führung, bevor mal wieder die Remisseuche ausbrach.
Schnellturnier - neuer Stand.

6.4.: Bezirksmeisterschaft beendet

Vier Feuerbacher waren dabei, die Endplazierungen überzeugten nicht völlig.

5.4: Schnellturnier aktualisiert und ergänzt, DWZ-Auswertung Oberliga

Insgesamt hat die 1. Mannschaft 0,3 (Brett-)Punkte weniger geholt als erwartet. Bei 0,5 fehlenden Punkten wenigstens zum Stichkampf sind das keinesfalls Peanuts!

29.3.: Oberliga: Auf der Zielgerade noch gescheitert; Aufstieg der 2. Mannschaft

Wahrscheinlich fühlten wir uns bereits zu sicher, nach dem tollen Auftakt mit 6:4 Punkten. Zweimal, in Ulm und in Gmünd, wurde millimeterscharf der rettende siebte Punkt verpaßt, dazwischen lagen wenig oberligareife Leistungen gegen Rommelshausen und heute gegen Schmiden. Zwei Mannschaft- und anderthalb Brettpunkte war der Vorsprung auf Stuttgart II, beide hatten Gegner, für die es um nichts mehr ging. Der unsrige, Schmiden, kam nur mit 7, dafür aber sehr starken Spielern. Bebenhausen, Gegner von Stuttgart II, erschien zwar zu 8, aber mit 6(!) Ersatzspielern - deren bester, Rudi Bräuning, spielte dann an Brett 3.

Schmiden war zwar nicht übermäßig ehrgeizig, aber unprofessionellerweise gelang uns nicht mal das Minimalziel, nämlich die Niederlage in Grenzen zu halten. Dabei hatten wir nach 2 Stunden schon 2 Punkte, den kampflosen und zwei sichere Remisen an den Spitzenbrettern von Kabisch/Keilhack. Dazu gesellte sich später nur noch ein halber Punkt durch den verbissen kämpfenden Ersatzmann Steiner gegen seinen nominell klar überlegenen Gegner. Der Rest ging teils unnötig, aber letztlich verdientermaßen (Eröffnungsschwächen, Zeitnot, Planlosigkeit) um zum 2,5:5,5.

Derweil hatte Bebenhausen, die für uns hätten ein 4:4 schaffen müssen, an den hinteren Brettern die erwarteten Probleme, drückte aber vorne. An 1 und 5 hielten SSF II die Partien mit äußerster Not, dazu kam ein Unfall des ehemaligen Württembergischen Meisters Boris Latzke, der gegen Josef Gabriel ein gewinnträchtiges Turmendspiel mit zwei verbundenen Freibauern (ursprünglich 2:0 Bauern am Damenflügel und 2:4 zunächst ohne weißen Freibauern am Königsflügel), freilich mit allerlei Tricks und Unebenheiten, gar zum Verlust einstellte - als erster erfaßte Rudi Bräuning, der zeitgleich noch mit 3 Minuten und quasi einer Hand sein Springerendspiel gegen Annemarie Meier vollstreckte, die Lage mit den Worten, „Boris hat Euch grade in die Verbandsliga geschossen“.

Dennoch unser Respekt an die Bebenhäusener, die wie für den eigenen Klassenerhalt bis zur letzten Minute ums 4:4 kämpften, allein es reichte nicht. Der fehlende halbe Brettpunkt wurde letztlich von uns verpaßt, da konnten uns einige Partien im Lauf der langen Saison einfallen.

Die zweite Mannschaft stellte sogleich ihren Aufstieg sicher. Ob sie an der frisch gewonnenen Bezirksligazugehörigkeit freilich ihre Freude hat, muß sich angesichts drohender Abgänge aus der Ersten noch weisen.

27.3.2009: Das Abstiegsgespenst ist wiederauferstanden - Unglückliche Niederlage gegen Schwäbisch Gmünd

Unglückliche Niederlage gegen Schwäbisch Gmünd In der 8. Runde der Oberliga verlor der SC Feuerbach beim Tabellenzweiten Schwäbisch Gmünd. Als Tabellenvorletzter befindet sich der Aufsteiger damit weiterhin in Abstiegsgefahr.
Mit einer Glanzpartie brachte Rempel seine Mannschaft zunächst mit 1:0 in Führung. Leider misslang de Boer seine Eröffnungswahl völlig, so dass es schnell 1:1 stand. Es folgten Remisen von Baumstark und Dr. Feith. Mit einer sehenswerten Partie brachte Beyer die Feuerbacher 3:2 in Führung. Allerdings konnte Leyrer gegen seinen international erfahrenen Gegner nicht standhalten und verlor nach hartem Kampf.
Am Spitzenbrett sah es nach einem Remis von Kabisch aus. Weil Kabisch jedoch fälschlicherweise glaubte gewinnen zu müssen um mit der Mannschaft ein Unentschieden zu erreichen, überzog er die Partie und verlor. Zimber kam doch noch nach hartem Kampf zum Remis und besiegelte damit die 3,5:4.5 Niederlage. (H.-R. de Boer)

Da zugleich Stuttgart II überraschend gegen die in Bestbesetzung angetretenen Schmidener gewann, müssen wir am Sonntag - eben gegen Schmiden - nochmals echt zittern. Zeitgleich möchte die "Zweite" an ihrem vorletzten Spieltag den Aufstieg perfekt machen, ein Unentschieden gegen Sillenbuch würde genügen.

Bei der Württembergischen Mannschaftsblitz sprang mit 20:24 Punkten nur Rang 15 heraus, 6 Plätze schlechter als im Vorjahr.


1.3.2009: Zu hohe 1,5:6,5-Schlappe gegen Rommelshausen

Rommelshausen war mit den beiden Ungarn, mit dem zuvor öfters pausierenden Heinatz sowie - wie zuletzt immer - mit Lobschanidse angetreten, bei einem DWZ-Schnitt von 2220 waren sie damit nominell klarer Favorit. Davon war jedoch lange nichts zu spüren, speziell an den ersten vier Brettern schien eher Feuerbach spielerisch stärker, letztlich lief aber an diesem Tag alles schief.
Das ging schon mit nicht verfügbaren Partieformularen samt gnädigerweise nur 5 Minuten Zeitstrafe los; später streikte dann auch noch eine DGT-Uhr. Hier rächt sich, daß der Club seit 2 Jahren keine feste Bleibe hat und alles "mobil" gelagert bzw. disponiert werden muß. Die allgemeine Nervosität machte auch vor dem temperamentvollen Chef der MTV-Gaststätte (Ausweichspiellokal) nicht halt ...
Der herzliche Dank an dieser Stelle Richtung Schiedsrichterin und Richtung Gäste für Entgegenkommen und Verständnis.
Wie zuletzt relativ oft war der Berichterstatter als erster fertig, nach eigentlich eher spannendem Beginn fuhr plötzlich der Staubsauger übers Brett. Auch de Boer setzte seine Ungeschlagen-Serie fort; remis. Damit 1:1 zu Beginn der Zeitnotphase. An Brett 5 und 6 hatten jeweils die Weißspieler in fast analoger Situation einen Bauern für Entwicklungsvorsprung und Initiative geopfert. Kabisch konsolidierte sich gegen Lobschanidse und begann, die Intiative zu übernehmen. Beyer war im Begriff, eine tolle Partie zu spielen und dominierte Heinatz mit Schwarz. Feith stand auch aktiver, wollte aber irgendwann zuviel. Baumstark stets solide gegen J. Hirneise.
Dann kam ein Schicksalsschlag nach dem anderen: Rempel gewann seinen geopferten Bauern nur um den Preis eines schlechteren Endspiels zurück, auch bei Magyar - Zimber wurde der geopferte Bauer zurückgewonnen, aber hier mit Endspielvorteil für Weiß. So gingen letztlich beide Partien verloren; und auch wenn es irgendwo haltbar gewesen sein muß, waren die Rommelshausener hier letztlich kampfstärker. Feith hatte Turm gegen zwei Figuren geopfert, ihm zerrann die Initiative, letztlich ging auch das in Ordnung. Ärgerlicher Brett 1 und 3. Trotz gut 200 Punkten Wertungsnachteil spielte Kabisch - wie immer - auf Gewinn und öffnete damit letztlich dem Gegner die Linien. Nach einer kleinen Zeitnottragik in dann eh schon mieser Stellung auch hier die Null. Beyer ließ in einem einfachen, technisch gewonnenen Endspiel mit Mehrbauer die Klappe fallen - der Megagau; letztlich blieb nur noch ein Remis von Baumstark gegen den amtierenden Württembergischen Meister.
So wird es schwer sein, vom vorletzten Platz noch einmal wegzukommen, und man muß sich auf Böblingen und Stuttgart II verlassen ...

20.2.2009:

Schnellturnier: Februar-Stand

2.2.2009: 3,5:4,5 gegen Ulm - erste Serie gerissen

Zwar zeichnete sich schon früh ab, daß de Boer und Keilhack in ihrer dritten Saison für Feuerbach weiter souverän ungeschlagen bleiben würden, doch die dritte Serie, keine Niederlage mit Hans-Reiner de Boer, riß schließlich!
Der Reihe nach. Ulm war erwartet kompakt angetreten, über 2100 DWZ bis Brett 8, wir waren im Schnitt 65 DWZ-Punkte schwächer, überstanden die Eröffnungsphase jedoch ganz gut.
Für das einzige Salonremis war diesmal Baumstark verantwortlich, was jedoch mit Schwarz in Ordnung geht. Nach etwas über drei Stunden folgten kurz hintereinander Kabisch, Keilhack und Zimber. Keilhack hätte zum ersten Mal die Chance gehabt, auf mehr als den üblichen halben Punkt zu spielen, rechnete jedoch schlecht und ließ eine Entlastung zu.
Beim Stand von 2:2 blieb eine etwas murksige Partie von Beyer, eine sichere "Sieg-oder-Remis"-Sache bei de Boer. Feith, der etwas bedrängt stand, jedoch gesund und stets nur einen Schritt von der Befreiung entfernt. Und Rempel, bei dem nach einem scharfen Bauernopfer seines Gegners alles möglich schien. Eng um ein mögliches 4:4 herum also.
Leider geriet dann Feith auf Abwege und mußte relativ schnell aufgeben. Dann die große Stunde des bisher unglücklich agierenden Eugen Rempel, der seinen Mehrbauern konsolidierte und in beiderseitiger Zeitnot dann seinen Gegner überzeugend ausknockte: 3:3, und Eugen ist endlich und überzeugend in der Oberliga angekommen!
Bei de Boer reduzierten sich leider die Gewinnchancen, zur Zeitkontrolle hatte er noch ein Turmendspiel mit Mehrnauer an einem Flügel. Beyer schien sich zu verteidigen, verrechnete sich dann bei einem möglichen Dauerschach, nach einem weiteren taktischen Fehler das 3:4, während de Boer die Gewinnchancen davonrannen: 3,5:4,5. Etwas tragisch, daß das einzige Brett, wo wir DWZ-Vorteil (und Weiß) hatten, schließlich die entscheidende Niederlage brachte ...
So sind die eigentlich ohnehin völlig unrealistiaschen Zweitligaambitionen verraucht. Der Abstand zum vorletzten Platz schmolz dahin, glücklicherweise gewann Böblingen in der 2. Bundesliga, damit lege ich mich fest, daß Stuttgart II der einzige Absteiger in der Oberliga sein wird.

18.1.2009: Tabellenführer Deizisau gestürzt! - Erfolgsserie der ersten Mannschaft setzt sich fort

Dachte man vor der Saison, Punktgewinne in der Oberliga würden sich allenfalls als seltene Glücksfälle einstellen, so darf man jetzt konstatieren: Feuerbach hat sich in der Oberliga (wider Erwarten) etabliert. Und das sogar ganz ohne ausländische Gastspieler, und mit effektiv nur einem Neuzugang im Vergleich zum Verbandsligajahr. Mit 6:4 ist jetzt der Abstieg "kein Thema" mehr (hoffentlich ...), manche fabulieren sogar schon von der 2. Liga :).

Zum Spiel gegen Deizisau. Ok, der Tabellenführer, jedoch eher ein Team Marke "Luft raus", da man offenkundig nicht den Aufstieg in die 2. Bundesliga anstrebt. So kamen sie dann mit ihren starken Neuzugängen Manakov und Weigand, aber ohne die fünf(!) gemeldeten Großmeister/innen (PS: Korrektur, Marina Manakov-Olbrich hat ja gar nicht den WGM-Titel. Könnte ihn aber haben ...)
An Brett 2 legten Keilhack und Weigand, die sich erst kürzlich beim Verbandsliga-Showdown gegenübersaßen, ein flottes Tempo vor. Nach gut 1 Stunde beiderseitigen Wettschnupfens wurde dann Remis vereinbart. Ansonsten war zu Beginn nichts los.
Als ich nach dreieinhalb Stunden Spielzeit vom Bett zurückkehrte, stand es 1,5:2,5. Wohl eher ereignislos Remis bei Zimber und Feith, und unsere Wunderwaffe Kabisch hatte gegen den starken Manakov zu passiv gespielt und verloren. Dennoch sah es gut aus, Beyer war sichtbar in seinem Metier, de Boer hatte ein klar besseres bis gewonnenes Endspiel, auch Oberligadebütant Herbert-Schweizer und Baumstark standen gut.
Doch dann verlor Baumstark völlig den Faden, Herbert-Schweizer zündete seine erste fragwürdige Kombi, die ihn zumindest den Vorteil kostete, de Boer vollstreckte endspielsicher und Beyer auch auf seine Weise sicher, nämlich mattsicher. Beim Stande von 3,5:2,5 zur Zeitkontrolle war der Ausgang indes weiter völlig ungewiß. Baumstark hatte im Turm-Leichtfiguren-Endspiel einen wirkungslosen Läufer, und schlimmer, der Gegner einen Freibauern auf der 3. Reihe. Schweizer stand in einem komplizierten Mittelspiel mit ungleichem Material gleich bis eher schlechter.
Doch dann zündete Herbert-Schweizer seine zweite fragwürdige Kombi, mit einem seltsamen Mattbild als Pointe, was sein Gegner per Zwischenschach allerdings ausschalten konnte (samt Option auf Dauerschach sowieso). Doch dieser ließ sich tatsächlich völlig perplex mattsetzen - einzügig, wohlgemerkt. Ein Bigpoint für uns! - und ein dickes Lob an Frank, der "es" riskiert hat, Dinge unternommen hat (wo andere an seiner Stelle vor lauter Angst bloß passiv auf das "Unvermeidliche" gewartet hätten ...), gut gegambelt und mit eisernen Nerven, trotz der Belastung als verantwortungsvoller Ersatzmann in einem für das Schicksal des Vereins evtl. sehr wichtigen Spiel!
Baumstarks junger Gegner verpatzte in der Schrecksekunde auch noch seinen sicheren Gewinn, zum "hohen" 5:3 in einem Kampf, der eher zwischen 3,8:4,2 und 4,3:3,7 geschwankt hat ...

Auch die zweite Mannschaft gewann und sollte den Aufstieg im höheren Sinne sicher haben.

Schnellturnier: Januar-Stand

1.1.2009: Thilo Kabisch sorgt in Böblingen für Furore

In Abwesenheit der üblichen Verdächtigen für das Mittelfeld war diesmal nur unser neuer Spitzenspieler Thilo Kabisch am Start.
Dem mißriet der Autakt mit einer Pleite gegen den Tammer Andraschko, doch dann folgte ein Siegeslauf ähnlich wie in der Oberliga:
Mit 5 aus 6 wurde Kabisch erst in Runde 7 gestoppt.
Am Ende 6,5 Punkte und Rang Neun, incl. Siegen gegen Strohhäker sowie Vorjahressieger Wirig sowie einem Remis gegen GM Babaev. Am Ende war nach meinen Berechnungen der Gegnerschnitt nur um 12 Punkte zu niedrig für eine IM-Norm.
Damit bleibt zu hoffen, das Thilo auch in der Oberliga noch ein paar Partien gewinnt ... seinen Teamkameraden fällt das ja schwer genug.

Überraschungsmann des Turniers war Axel Naumann auf Rang 16, den Ingo Wenninger noch bei der Kreismeisterschaft schlagen konnte. Die Stuttgarter rochen den Braten (leider) auch und haben diesen "starken Mann aus dem Nichts" bei unserem Abstiegskonkurrenten Stuttgart II nachgemeldet ... zum Vergleich: 37. Gheng, 38. IM Rojas, 39. Württemberg-Meister J. Hirneise, alle mit 5 aus 9.

Tabelle

14.12.2008: Oberliga: Ein 4:4 beim Schlußlicht erkämpft

Mit gemischten Gefühlen ging's zum (überraschenden) Schlußlicht Tübingen. Nachdem diese auch nicht ganz in Bestbesetzung waren, waren wir nominell im Schnitt 73 DWZ-Punkte schwächer.
Als Erster schloß dieses Mal Christian Beyer Frieden, nachdem ihm sein Gegner in den Ohren lag, er "müsse weg". Tatsächlich harrte besagter Schachfreund dann bis zum Ende der Veranstaltung aus ... Etwas später folgte H. Keilhack, bei dem sich nach kurzem Geplänkel mit seinem alten Bekannten Frick eine ausgeglichene Stellung ergab.
In der dritten Spielstunde verlor Baumstark nach einem mißglückten Opfer einer Figur gegen zwei Bauern, fast gleichzeitig glich de Boer aus. Sein Gegner Koppenhöfer hatte nach guten Auftakt ganz schön den Faden verloren.
So wurde der Mannschaftskampf beim Stand von 2:2 noch an vier Brettern fortgesetzt. An Acht stand Matthias Steiner zwar nur etwas schlechter, blieb aber die ganze Partie über zu passiv. An Sieben hatte Feith eine Qualität eingebüßt, verpaßte jedoch eine überraschende Remischance. Zimber hatte nach gewagtem ...g7-g5 starken Angriff gegen Schmidts König auf g7 und stand auf Gewinn, allerdings mit sehr knapper Zeit. An Eins spielte Thilo Kabisch im Duell der "Drei-aus-drei"-Leute gegen GM Schmittdiel groß auf, lehnte Remis ab und hatte eine Mehrfigur für drei Bauern.
Dann verschlechterte sich die Lage etwas. Feith mußte aufgeben, Steiners Nachteil vergrößerte sich schrittweise, Zimber leitete wegen Zeitnot sicherheitshalber in ein Endspiel über, mußte dem Gegner dafür aber gewisse Remischancen einräumen.
Allmählich schwanden die Hoffnungen, zumal Kabisch trotz optisch günstiger Situation keine Fortschritte zu erzielen vermochte. Doch statt weiter auf Angriff zu spielen, tauschte Thilo die Damen und fand im Endspiel mit Läufer und zwei Bauern gegen fünf Bauern einen studienhaften Gewinn. Erwartungsgemäß gewann dann Zimber, und Steiner verlor, zum 4:4.
Mit ebensovielen Mannschaftspunkten stehen wir nun im Abstiegskampf recht gut da. Ohne Neuzugang Kabisch mit seinen 4 aus 4(!) am Spitzenbrett sähe es freilich anders aus.

Bemerkenswerterweise stehen drei Serien auch noch zur Oberliga-Winterpause:
- Harald Keilhack ist in seinem 22. Spiel nach der Rückkehr zu Feuerbach nach wie vor ungeschlagen (+7 = 14, plus 1 kampfloser Sieg)
- Hans-Reiner de Boer, der inmitten der Landesliga-Saison 2006/2007 zu uns stieß, ist ebenso nach wie vor ungeschlagen (+9 = 6)
- und des weiteren hat der SC Feuerbach mit de Boer noch nie verloren! 27:3 Mannschaftspunkte in diesen Spielen stehen den 1:5 Punkten aus den drei Kämpfen gegenüber, die de Boer berufsbedingt versäumte ...

Oberliga vierter Spieltag

13.12.2008:

Schnellturnier: Dezember-Stand

31.11.2008: Oberliga: Gemischte Gefühle beim 4:4 gegen Stuttgart II

Nach dem grandiosen Sieg gegen SSF I war klar, daß es gegen deren "Zweite" bestimmt nicht so gut laufen würde: Wenn ein Sieg, dann ein schmeichelhafter, und fast hätte das sogar geklappt.

Wie üblich gab es das Gezerre um den Einsatz von Achim Leyrer, letztlich erschienen weder er noch seine Eventual-Reservisten. So kam dann das nominell schwächste zweite Brett der ganzen Liga beim Gegner in den Genuß eines kampflosen Punktes.

Sonst ließ es sich aber einigermaßen gut an, Kabisch stand wie üblich sehr schnell aussichtsreich, und nur Brett 8 machte Sorgen. Duplizität dann an Brett 2 und Brett 4: Beidesmal Englische Eröffnung, beidesmal Remisschaukel Db3 Sc6-a5 Db3-b4 Sc6-a5 Db4-b3. Dazu kam noch ein Remis an Brett 6, zum Zwischenstand von 1,5:2,5.

Beyer schien leicht besser zu stehen, Kabisch gewinnträchtig, Feith an 8 verdächtig. Doch dessen Gegner schnappte sich einen Bauern, wonach Feihts Figuren aktiv wurden und gleich einen (wahrscheinlich nicht erzwungenen) Einsteller provozierten. So oder so, ein Hoch auf unser Brett 8, das wie schon so oft in der vergangenen Saison aus kritischer Situation einen wichtigen vollen Punkt holte.

Nach dem souveränen Sieg von Kabisch - nun mit 3 aus 3 am ersten Brett!! - begann schon die Vorfreude auf den schmeichelhaften Sieg. Doch Beyers kleiner Vorteil kam abhanden, und Rempels gleiche bis undurchsichtige Stellung verschlechterte sich immer mehr.

In der Zeitnotphase wurde dann Rempel im damenlosen Mittelspiel mattgesetzt, und bei Haas - Beyer wurde in einem gleichen Endspiel, das jedoch beide hätten "geigen" können, im 40. Zug Remis vereinbart - für beide Mannschaften ein Punkt gegen den Abstieg.

Im Nachbarkampf Stuttgart I - Deizisau schien Stuttgart nach der Schlappe gegen uns "überdisponiert" zu haben - denn Tabellenführer Deizisau spielte ohne Großmeister und machte nun auch nicht gerade den Eindruck, versessen auf die 2. Liga zu sein. So mühte sich Stuttgart mit erklecklicher nomineller Überlegenheit zu einem 4,5:3,5. Nicht ganz zufällig holten Lorscheid und Strunski die vollen Punkte, denn genau diese beiden stehen gerade im ambitionierten Kampf um den IM-Titel. Während ansonsten in der Oberliga die Altherrenveranstaltung "ehemaliger" Leistungssportler im Mittelpunkt steht.

Die Tabelle ist einigermaßen unübersichtlich; es fällt noch schwer, den oder die beiden Absteiger auszumachen. Doch allgemein gilt: Während die ersten 2, 3 Bretter meist recht gut besetzt sind, fällt die Liga an den hinteren Brettern kraß ab. Früher war DWZ um 2100 ein Muß an allen Brettern, doch mit Ausnahme von Stuttgart I und Ulm sind da fast alle Mannschaften weit entfernt.

15.11.2008:

Schnellturnier: November-Stand

27.10.2008: Vorortclub schlägt Hauptstadtverein! Feuerbach - Stuttgart 4,5:3,5

Diesen Spruch prägte einst RA Rolf Fritsch, als Feuerbach vor Jahren in der Landesliga gegen SSF IV oder SSF V (darüber gingen die Meinungen auseinander ...) gewann. Alldieweil die Stuttgarter Schachfreunde mit der Ersten damals noch in Bundesliga-Höhen schwebten, vermochte sich Sfr Fritsch wohl kaum vorzustellen, daß dieses Ergebnis auch "auf Augenhöhe", im Duell der ersten Mannschaften, eines Tages eintreten könne ...

Zugegeben, es war nicht gerade die 1a-Auswahl von SSF, die uns am Sonntag gegenübersaß. Legionärsfrei waren beide Teams, und wir konnten sogar den kampffaulen Supertheoretiker Leyrer zum Aufstehen bewegen. Dadurch ging zwar die Vorbereitung durcheinander, was insbesondere ich (H. Keilhack) spüren mußte, denn mein jugendlicher Gegner war - im Unterschied zu mir - bestens präpariert und hagelte die ersten zwanzig Züge nur so herunter, incl. kleiner Feinheiten und Neuerungen auf der Höhe der theoretischen Diskussion (welche meinerseits in den Tiefen der Gedächtnisschwäche vergraben blieb). Ein Dank an dieser Stelle noch an Bernhard Feith, der sich für den Kampf ebenso zur Verfügung hielt, aber ebenso bereitweillig dann verzichtete.

Doch der Reihe nach. Wie schon beim letzten Mal waren schnell 1,5 Punkte an den ersten beiden Brettern eingefahren. Kabisch gewann mit Schwarz nach gut 20 Zügen gegen Reuß; der zweimalige Württembergische Meister ließ irgendwie die Grundkenntnis elementarer Eröffnungsprinzipien (Königssicherheit, Rochade ...) vermissen. Zuvor hatte Reuß bei den "Württembergischen" Kabisch 4x besiegt! Ein Traumstart jedenfalls für unser neues Spitzenbrett mit 2 klaren Siegen.
Achim "Leonid" Leyrer kam gegen Lorscheid - dessen Schwarzeröffnungen sonst auch problemlos gegen Gegner mit 2400-2500 halten - umgehend in Vorteil - um ebenso umgehend Frieden zu schließen.

Vom Geschehen an den übrigen Brettern weiß bzw. verstand ich nichts (mein eigenes eingeschlossen). Da hatte Baumstark schon einen Turm weniger für fade Scheindrohungen, dann hieß es plötzlich "Zugwiederholung", die wollte Weiß (R. Gabriel) nicht, und der hatte dann plötzlich selbst eine Figur weniger. Beyer hatte zunächst selbst eine Figur hoffnungslos im Abseits, plötzlich war jedoch der Läufer des Gegners - es war der eingangs besagte R. Fritsch - auf h2 hoffnungslos gefangen. Partien von Josef Gabriel sind sowieso grundsätzlich ein Mysterium. Da stand Zimber nach der Eröffnung mit Weiß bloß zunehmend passiv hinten rum und kam dann irgendwie doch immer besser ins Spiel.

Ich selbst hatte mich zwar innerlich schon aufgegeben, zumal grippegeschwächt ans Brett gegangen; doch laut Ansicht des Computers war doch alles nicht so einfach. Zu einfach wollte es sich aber Strunski machen, der statt komplizierter Gewinnführungen incl. Haken und Ösen schnurstracks meinen König wollte und das erste Mal richtig nachdachte(!), als der Gewinn definitiv verspielt war.

Einzig solide wie immer Mannschaftsführer de Boer, der seinen eigentlich nicht vorhandenen Eröffnungsvorteil konsequent ausbaute und sicher gewann. Am Ende hätten wir, dank der unergründlichen Launen Caissas, noch viel höher gewinnen können. Indes akzeptierte Beyer mannschaftsdienlich in Quasi-Gewinnstellung ein Remis, während umgekehrt Zimber beim Stand von 4,5:2,5 Remis ablehnte - und verlor.

Ansonsten sei auf den wie immer selbstironischen Bericht von G. Lorscheid auf den SSF-Seiten verwiesen!
Ergebnisse der 2. Oberliga-Runde

Schnellturnier: Oktober-Stand

14.10.2008

Zum Auftakt der Oberliga gab es leider eine 2:6-Niederlage in Bebenhausen.
Teils kurzfristige Aufstellungsprobleme waren nicht entscheidend, schließlich ging es den ebenso ersatzgeschwächten Gastgebern auch nicht besser. Zügig waren anderthalb Punkte an den beiden Spitzenbrettern gesammelt, überraschend schnell und glatt gewann Neuzugang Thilo Kabisch. Alle anderen Feuerbacher schienen passabel zu stehen, vom Zeitverbrauch mal abgesehen. Doch dann brachten sich Brett 6 und 7 unnötig selbst in Schwierigkeiten, an Brett 5 wollte Armin Zimber nach bis dato ordentlicher Vorstellung in der Zeitnotphase zuviel, und so kam dann eins zum anderen. Schließlich schaffte nur noch Ersatzmann Steiner einen halben Punkt.
Nach Aussage der Bebenhäusener Eminenz Rudi Bräuning, der zeitgleich in der Bezirksliga(!) verlor, war der Endstand viel zu deutlich. Klar ist, daß Bebenhausen nicht um den Aufstieg mitspielen will oder kann und Feuerbach auch weiter schwer zu kämpfen haben wird. Überzeugt hat an diesem schwachen Spieltag neben Thilo Kabisch nur Boris Latzke.

21.9.2008

Artikel über den SC Feuerbach und seine drei Aufstiege in Serie in der Nord-Rundschau
Schnellturnier: Auftakt zur neuen Serie

2.9.2008

Württembergische:
Platz 6 für Thilo Kabisch im Meisterturnier, Platz 5 und 6 sowie der Aufstieg ins Meisterturnier(!) für Gerhard Schuster und Ingo Wenninger.
Ein toller Erfolg bei einer freilich nicht optimal besetzten Veranstaltung.

29.8.2008

Neuzugang Thilo Kabisch, Gerhard Schuster und Ingo Wenninger bei der Württembergischen Meisterschaft bzw. beim Kandidatenturnier.

22.8.2008

Alle Links auf die Mannschaftsergebnisse korrigiert, nachdem der Verband netterweise beim letzten Update alles umgewirbelt hat ...

31.7.2008

Armin Zimber und Harald Keilhack absolvieren erfolgreich Trainerfortbildung. Bericht hier beim Badischen Schachverband.

13.7.2008

Endstand Vereinsturnier

23.6.2008

Ein paar Zeitungsberichte ergänzt

10.6.2008

Die neuen Elozahlen zum 1.7.:
(Leyrer) 2287
Keilhack 2252 (+11)
(Kabisch) 2245 (-39)
Beyer 2220 (+18)
Baumstark 2163 (-18)
Zimber 2157 (+21)
Steiner 2087 (-14)
Rempel 2079 (-6)
Klehr 2037 (+1)
Schuster 2026 (+11)
Rudhart 1908 (-9)

26.5.2008

Terminplan für die Oberliga bekannt:

12.10. Bebenhausen (A)
26.10. SSF I (H)
30.11. SSF II (A)
14.12. Tübingen (A)
18.1. Deizisau (H)
1.2. Ulm (A)
1.3 Rommelshausen (H)
15.3. Gmünd (A)
29.3. Schmiden (H)

Wie immer ... alle weiter entfernten Gegner auswärts ...

 

Gerhard Schuster und Ingo Wenninger für Olympia qualifiziert!
Beim Ausscheidungsturnier in Pfullingen erreichten beide in ihrer jeweiligen Gruppe den 3. Platz:

B-Gruppe D-Gruppe

2.5.2008

Im Aufstiegstrubel etwas untergegangen: Eugen Rempel ist Bezirksmeister! Gute Plätze (sowie ebenfalls die Qualifikation für das Kandidatenturnier) auch für Ingo Wenninger und Gerhard Schuster.

Zwischenstand Vereinsmeisterschaft

Schnellturnier - aktualisierter Stand

Diverse Zeitungsberichte (Aufstieg 1. Mannschaft, Tod Oskar Erler) aus der "Grünen Woche", dem Feuerbacher Anzeigenblatt.

DWZ aktualisiert - Bezirksmeisterschaft, Viererpokal und Ligaspiele sind inbegriffen, mit Ausnahme der B-Klasse

 

14.4.2008

Der Aufstieg in die Oberliga ist geschafft!

Eine völlig unerwartete Erfolgsgeschichte - noch vor 3 Jahren dümpelte der Verein in der Bezirksliga - wurde gestern wahr: Erstmals überhaupt spielt Feuerbach in der Oberliga!
Das entscheidende Spiel gegen Sindelfingen war nichts für schwache Nerven. Beruhigend zwar das schnelle 1:0 durch de Boer gegen den Sindelfinger Ersatzmann; Rempel schien gegen Fahnenschmidt auf der Siegesstraße zu sein, dann ein Remis von Keilhack gegen den starken Weigand. Doch plötzlich kippte Rempels Partie, und die Lage wurde beim Stand von 1,5:1,5 nach dreieinhalb Stunden Spielzeit sehr kritisch, denn mit Ausnahme von Baumstark standen alle Feuerbacher mit dem Rücken zur Wand.
Doch selbst in miesesten Stellungen wurde kein Zentimeter Boden freiwillig preisgegeben; umgekehrt schienen ein paar Sindelfinger etwas gelähmt, indem sie im scheinbar risikolosen Lehnstuhlverfahren gewinnen wollten, statt energisch nachzusetzen.
Es blieb bis ca. fünfeinviertel Stunden Spielzeit beim Stand von 1,5:1,5, die Lage verbesserte sich schrittweise, schließlich gelang Baumstark der wichtige Sieg, und der ein oder andere Feuerbacher hatte schon das Remis sicher. Das nötige 4:4 kam immer näher, schließlich endeten 15-20 Minuten vor Ende der sechsstündigen Spielzeiten alle 4 laufenden Partien in kurzer Folge remis, so daß am Ende sogar ein unerwarteter (und fast überflüssiger ...) 4,5:3,5-Sieg herauskam.
Die Einzelergebnise:
Tabelle:
Bilanzen:

18.3.2008

Württembergische Mannschaftsblitzmeisterschaft in Steinlach:
In der Besetzung Beyer (13,5 aus 23), Keilhack (16,5 aus 23), Zimber (12 aus 23), Rempel (10 aus 23) gelang ein guter 9. Platz mit 27:19 Punkten, hinter Stuttgart, Schmiden, Böblingen I, Rommelshausen, Deizisau, Böblingen II, Gmünd und Bebenhausen (alles Oberligakader, auch Böblingen II), aber u.a. vor Biberach, Ebersbach, Tübingen (Vorjahreszweiter!); 24 Mannschaften.
Beyer erzielte an Brett 1 gleichviel Punkte wie etwa der fast 2400 Elopunkte schwere Ralf Müller (Gmünd) oder Faißt (Kornwestheim), vielfacher Teilnehmer an Deutschen Blitzeinzelmeisterschaften. Harald Keilhack verpaßte nur knapp die Einzelwertung an Brett 2: Fritsch (Stuttgart), Bräuning (Bebenhausen) je 17 aus 23, Keilhack, O. Schmidt (Tübingen II) je 16,5 aus 23, Jovalekic (Rommelshausen) 14,5 aus 19; deutlich weniger Punkte erzielten u.a. württembergische Spitzenspieler wie Trachtmann, Kabisch, Namyslo oder Kessler.

Verbandsliga: Das 4:4 in Böblingen weckt gemischte Gefühle, denn in Anbetracht des Ergebnisses von Konkurrent Sindelfingen war es ein Muster ohne Wert - man hätte ebensogut verlieren können, in der Schlußrunde muß so oder so ein 4:4 gegen Sindelfingen her.
Chancen gab es auch in Böblingen, vor allem nach den beiden schnellen und überzeugenden Schwarzsiegen von Beyer (6,5 aus 8!) und Rempel, doch der Rest der Mannschaft spielte nicht so gut bzw. konnte seine Chancen nicht nutzen.
In der B-Klasse schafft die 3. Mannschaft den Aufstieg, welchen die "Zweite" in der Kreisklasse leider mit dem 3,5:4,5 bei DJK Stuttgart verspielt hat.

25.2.2008

Verbandsliga: Die 1. Mannschaft - diesmal ausnahmsweise verstärkt durch zwei ungarische Schachfreunde - strebt weiter der Oberliga entgegen - 5:3 gegen Verfolger Grunbach! Allerdings wahrte Sindelfingen gleichfalls seine Ambitionen.
Im Bezirksfinale des Viererpokals gab es ein 1:3 gegen Stuttgart. Beide Teams traten gemischt mit Spielern der 1. und 2. Mannschaft an, was Stuttgart (2 Oberligamannschaften!) naturgemäß leichter verkraftete: Beyer - Fritsch 1/2, Rempel - R. Gabriel 1/2, Steiner - Haas 0:1, Klehr - Olbrich 0:1.
Auch die 3. Mannschaft führt jetzt in der B-Klasse.
Ergebnisse Schnellturnier aktualisiert.

25.1.2008

Etwas spät der erste Update im neuen Jahr:
Ergebnisse Schnellturnier aktualisiert.
Die erste Mannschaft führt nach dem sicheren 5,5:2,5 gegen Kornwestheim weiter in der Verbandsliga. Am Sonntag muß die Führung bei Schwäbisch Gmünd II verteidigt werden.
Bezirksmannschaftsblitzmeisterschaft mit der Vierermannschaft Beyer, Keilhack, Zimber, Rempel - gleich zum Auftakt gab es einen Paukenschlag mit dem 3,5:0,5 gegen Stuttgart in guter Besetzung (Fritsch, Vujic, Strunski, Migl). Ganz in dem Tempo ging es leider nicht weiter, am Schluß ein guter 4. Platz und die sichere Qualifikation für die Württembergische am 15. März in Steinlach.


25.12.2007

Herbstmeister in der Verbandsliga - das bislang erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte! Die schweren Spiele kommen allerdings noch, und die Konkurrenz (Sindelfingen) hat aufgerüstet.
Ergebnisse Schnellturnier aktualisiert.
Etwas zum Knobeln: Weihnachtslösewettbewerb der Stuttgarter Zeitung - mit Preisen!

Nicht vergessen, am Freitag 21.12.2007 ab 19 Uhr Weihnachtsfeier in der Festhalle!

22.11.2007

Die erste Mannschaft ist sogar Tabellenführer (wenngleich geteilt mit Böblingen II), und das ist sogar der Stuttgarter Zeitung eine Notiz wert!

 

11.10.2007

Eine Tradition lebt wieder auf!
Morgen, Freitag im Bowlingcenter 1. Turnier der neuen Offenen Blitzschachserie

Daneben diverse Rubriken aktualisiert

28.9.2007

Bericht von Harald Keilhack bei der Deutschen Schnellschachmeisterschaft

Schwacher Abschluß verdirbt ein bis dahin tolles Turnier - Kinderschachniveau bei den Veranstaltern, Ammerbuch ist Weltklasse dagegen

 

19.9.2007

Die News in Kürze - werden bei Gelegenheit in die Unterrubriken eingepflegt:

Neues Spiellokal ab sofort: Bowling Arena, Am Sportpark 9, Untergeschoß (Bowlingbahnen bzw. Nebenzimmer), 70469 Stuttgart-Feuerbach, U-Bahn Haltstelle Sportpark Feuerbach, Linien U6 und U13.

Ausschreibung zum Feuerbacher Blitzschach-Grandprix 2007/2008, erster Termin Freitag, 12. Oktober in der Bowling-Arena.

Vereinsintern hingegen die Schnellturnier-Serie mit dem Auftakt am Freitag, 21. September in der Bowling-Arena.

Harald Keilhack sehr gut in Schuß für die Deutsche Schnellschachmeisterschaft am 22.23. September in Bad Lauterberg (Teilnehmerliste hier):
Jeweils 4. Plätze bei den stark besetzten Schnellturnieren in Ammerbach und Tamm, u.a. mit Remisen gegen IM Zeller und IM Rau.

 

 

31.8.2007

Zwei Meldungen:
Gerhard Schuster im Kandidatenturnier leider mit wenig Fortune.
Das Feuerbacher Monatsblitz lebt wieder auf!
Vorläufige Termine (ohne Gewähr):
14.9.; 9.11.; 14.12.; 11.1.2008; 15.2.; 14.3.; 11.4.; 9.5.; 13.6.
Jeweils Freitags ab 20 Uhr
In früheren Jahren war es qualitativ wie quantitativ extrem stark besetzt, regelmäßig mit der Stuttgarter "Zocker"elite Gheng, Heinl, P. Bauer, Ott usw.
Näheres folgt.

14.7.2007: SC Feuerbach gewinnt die Kreisjugend-Mannschafts-Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende machten die Kinder und Jugendlichen des Schachclubs Feuerbach ihren Titelgewinn bei der KJMM (Kreisjugend-Mannschafts-Meisterschaft) 2007 perfekt. Sie gewannen gegen Wolfbusch 4 eine der zwei Begegnungen (Hin- und Rückspiel) und distanzierten die Konkurrenten in der Schlußtabelle deutlich. Zum Einsatz kamen diesmal: Erwin Stelli, Vedran Alagic, Martin Sauff, Daniel Leonhardt, Christoph Sauff, Julian Hindennach und Minas Sahagian. Die nächste Aufgabe ist schon gestellt: Mithalten in der Bezirksjugendliga.

Die Tabelle beim SVW

1.7.2007: Harald Keilhack für die Deutsche Schnellschachmeisterschaft qualifiziert!

22./23. September in Bad Lauterbach.
Die Württembergische Schnellschachmeisterschaft heute in Heilbronn-Biberach gewann Tuncer (Böblingen) mit 7,5 vor Dobosz (Tamm, beide als Ausländer nicht für die "Deutsche" berechtigt), Keilhack, Rau (Eppingen) und dem Ex-Feuerbacher Heinl, der damit ebenfalls für die Deutsche qualifiziert sein sollte; alle 7 Punkte; Favorit Gheng nur 6 Punkte.

Tabelle bei den Schachfreunden Heilbronn-Biberach

Keilhacks Einzelergebnisse:
1. Runde 1 Daniela Schäfer (die Elfjährige gewann den Damentitel!)
2. Runde 1 Zeh
3. Runde 0,5 IM Dobosz
4. Runde 0 Tuncer
5. Runde 1 P. Haag
6. Runde 1 Imhof
7. Runde 1 U. Ruprich
8. Runde 0,5 IM Rau
9. Runde 1 Kabisch

1.7.2007: DWZ (Neuzugänge) und Elo aktualisiert

Nach den kurzfristigen Neuzugängen (bzw. Rückkehrern) Bernhard Feith und Christian Beyer soll in der Verbandsliga oben mitgespielt werden.

 

28.6.2007: Termine der Verbandsliga (endlich) veröffentlicht

Irgendwie leidet die Internetseite des Verbands wohl unter technischer Blockade, in der gedruckten Rochade heute die Termine:
14. Oktober Auswärts Marbach
28. Oktober Heimspiel Ditzingen
18. November Auswärts Ellwangen
16. Dezember Auswärts Öhringen
13. Januar Heimspiel Kornwestheim
27. Januar Auswärts Schw. Gmünd II
24. Februar Heimspiel Grunbach
16. März Auswärts Böblingen II
13. April Heimspiel Sindelfingen
Abstiegskandidaten sind Ellwangen, Kornwestheim und nach Spielerabgängen wohl auch Öhringen und Ditzingen.
Aufsteigen könnten alle anderen :).

25.6.2007: Feuerbach leider im Viererpokal ausgeschieden

In Abwesenheit der sonstigen Dauerspieler und Leistungsträger Rempel und Schuster gab es leider ein 1:3 gegen Biberach.

10.6.2007: Feuerbach im Halbfinale des Viererpokals Württemberg!

... und damit nur noch einen Schritt von der "Deutschen" entfernt!
Im Viertelfinale 3:1 gegen Hohentübingen (hatten immerhin den Württemberg-Pokalsieger 2006, Ebersbach, eliminiert!):
Rempel - Hönsch 0:1, Schuster - Schwerteck 1:0, Klehr - Jacobi 1:0, Rudhart - Sessler 1:0.

27.5.2007: DWZ-Liste aktualisiert

Inkl. Prüfung einiger Ungereimtheiten auf den offiziellen Seiten (SVW, DSB) sowie der Neuzugänge. Im Moment scheinen alle aktuellen Turniere schon erfaßt zu sein.

Aktuell 1.4.2007: Die "Erste" schafft den vor der Saison völlig unerwarteten Aufstieg in die Verbandsliga!

Das 4:4 gegen Ditzingen II war beileibe nicht unsere beste Saisonleistung, genügte aber schon zum vorzeitigen Aufstieg, da die Konkurrenz patzte.